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Neues Format
Jetzt betritt der "Masked Dancer" die Bühne

Endemol Shine Germany hat sich nach "The Masked Singer" nun auch die Rechte an der Tanz-Version der Show gesichert. Bei welchem Sender das Spektakel laufen wird, ist aber noch offen.

Text: W&V Redaktion

1. Juni 2021

Bald auch in Deutschland: The Masked Dancer
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Nach dem Gesang kommt der Tanz: Die Produktionsfirma Endemol Shine Germany hat einen Lizenzvertrag mit der koreanischen Firma MBC über die Rechte für die neue Show "The Masked Dancer" abgeschlossen. Das Rechtepaket gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das Konzept für das neue Format orientiert sich am Original "The Masked Singer": Maskierte Prominente treten in opulenten Kostümen gegeneinander an – aber eben tanzend statt singend. Wie bei "The Masked Singer" werden die Promis dann nach und nach demaskiert.

"Gemeinsam mit ProSieben und unserem großartigen Team haben wir 'The Masked Singer' bereits erfolgreich beim deutschsprachigen Publikum etabliert", sagt Fabian Tobias, Geschäftsführer Endemol Shine Germany. "'The Masked Dancer' hat letzten Samstag über drei Millionen Briten begeistert und auf Anhieb die Marktführerschaft erreicht. Wir freuen uns daher sehr, nun auch diesen Show-Hit in unser Format-Portfolio aufzunehmen und im deutschsprachigen Markt anbieten zu können."

Der Sender steht noch nicht fest

Das heißt also auch: Noch ist nicht ganz klar, bei welchem Sender das Format künftig laufen wird. Ein Start bei ProSiebenSat.1 ist allerdings das Wahrscheinlichste – sei es nun ProSieben oder Sat.1, das der neue Senderchef Daniel Rosemann ja auch neu gestalten soll.

Für ProSieben hat sich "The Masked Singer" jedenfalls schon mehr als ausgezahlt: Das Format, das diesen Herbst in die fünfte Staffel geht, ist dort die erfolgreichste Show seit Senderbestehen. In den USA feierte "The Masked Dancer" am 27. Dezember letzten Jahres beim Sender Fox Premiere. Der britische Ableger wurde am 29. Mai bei ITV ausgestrahlt und erreichte auf Anhieb mit 24,2 Prozent die Marktführerschaft.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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