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Umbau im Management
Jonas Grashey verlässt Hubert Burda Media

Grashey, zuletzt Managing Director BurdaStyle Premium, geht auf eigenen Wunsch. Einen offiziellen Nachfolger gibt es nicht - statt dessen werden seine bisherigen Aufgaben an andere Manager verteilt.

Text: W&V Redaktion

30. Oktober 2020

Jonas Grashey verlässt Burda nach 13 Jahren.
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Bei Hubert Burda Media steht eine Veränderung in der Führungsriege an: Jonas Grashey, Managing Director BurdaStyle Premium, verlässt das Haus auf eigenen Wunsch. Das bestätigt das Unternehmen auf Anfrage. Wohin es ihn zieht, ist derzeit noch offen. Klar ist jedoch bereits, wie seine bisherigen Aufgaben verteilt werden. Einen offiziellen Nachfolger gibt es demnach nicht – statt dessen werden die Titel, die er betreut hat, innerhalb des frisch umstrukturierten Verlagsbereichs aufgeteilt.

Um die Frauenzeitschrift Freundin kümmert sich künftig Elfi Langefeld. Sie ist bislang im Haus schon als Managing Director für Elle, Elle Decoration, Instyle und Harper’s Bazaar zuständig. Für das Peoplemagazin Bunte und Focus ist nun Andrea Laub zuständig. Laub, bei Burda unter anderem als Finance Director tätig, wird die beiden Titel als Brand Director betreuen.

Von der PR ins Management

Jonas Grashey war seit 2008 bei Hubert Burda Media tätig – zunächst im Pressebereich, unter anderem für den Eventbereich des DLD. Mitte 2016 stieg er dann in die Geschäftsführung der BurdaStyle-Group auf. In seiner Zeit dort baute er unter anderem den Event-Bereich kräftig aus – so expandierten die Bunte Beauty Days, zu Beginn am Verlagsstandort München angesiedelt, sukzessive in weitere Städte.

Für Bunte organisierte er zum 70-jährigen Jubiläum des Titels eine Vielzahl an Aktivitäten – neben einem Sonderheft und einer Kunstausstellung gab es außerdem noch ein opulentes Buch, für das er und die langjährige Chefredakteurin Patricia Riekel die Archive des Blattes durchforsteten.

Was ihn aktuell noch freuen dürfte: Im dritten Quartal 2020 schaffte es die Freundin erstmals, im Einzelverkauf die Gruner + Jahr-Mitbewerberin Brigitte zu überholen. Brigitte verkaufte laut IVW 87.208 Exemplare, die Freundin war mit 88.815 verkauften Exemplaren am Kiosk einen Tick besser.

Er selbst hat sich bereits auf Social Media verabschiedet: "Ich verlasse Burda - mit unzähligen positiven Erinnerungen und auch mit etwas Wehmut, weil ich mein fantastisches Team vermissen werde", so Grashey in einem Instagram-Post. "Ich bleibe dankbar dafür, was ich in 13 Jahren erleben, lernen, gestalten durfte, und ich freue mich auf das, was bald kommt."


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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