Anzeige

Content-Offensive
Joyn setzt für 2021 auf mehr Eigenproduktionen

Mit 20 Eigenproduktionen will der Streaming-Anbieter das Publikum locken. Alle Genres sind vertreten: Fiction, Social-Media-Lastiges, Reality, Doku. Auch Youtuber Slavik Junge darf wieder ran.

Text: W&V Redaktion

25. Januar 2021

Youtuber Slavik Junge wird wieder zum Testimonial der Bundesagentur für Arbeit.
Anzeige

Joyn will im intensiver werdenden Wettbewerb mit frischem Content punkten. Zu diesem Zweck setzt die gemeinsame Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1 und Discovery noch stärker auf Eigenproduktionen, sogenannte Originals. 20 Produktionen kündigt Thomas Münzner, Director Content Acquisition & Original Production Joyn,an: "Gerade in dieser herausfordernden Zeit suchen unsere NutzerInnen Unterhaltung, und wir verzeichnen ein starkes Interesse an unseren Eigenproduktionen." Dabei setzte man weiter "auf starken, jungen Content, der manchmal polarisiert, oft neue Wege geht und dabei immer glänzend unterhält."

Eine wichtige Säule dabei ist Fiction. Als Frühjahresevent steht ab März "Katakomben" auf dem Programm: In der sechsteiligen Coming-of-Age-Serie treffen reiche Jugendliche, die in Münchens "Untergrund" eine Party feiern, auf Menschen, die die Gesellschaft vergessen hat. Nach einem Feuer bricht dort eine Massenpanik aus, es muss nach Vermissten gesucht werden.

Ohne Strom, aber mit Bleibtreu

Im Herbst folgt "Blackout": Die sechsteilige Thriller-Serie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle basiert auf dem Bestseller "Blackout – Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg. Die gemeinsame Produktion von Joyn, Sat.1 und W&B Television erzählt von den Auswirkungen eines europaweiten Stromausfalls.

Neue Folgen gibt es außerdem von bereits etablierten Joyn-Produktionen: Die vierte Staffel der Erfolgsserie "Jerks" gehört ebenso dazu wie "Frau Jordan stellt gleich" mit Katrin Bauerfeind und "Check Check" mit Klaas Heufer-Umlauf – sie bekommen jeweils eine dritte Staffel (alles auf Joyn Plus+).

Katrin Bauerfeind stellt in der dritten Staffel gleich.

Der Bereich Social Media spielt eine zunehmend stärkere Rolle im Joyn-Portfolio. So stellen etwa bekannte "Content Creators" wie Bonnie Strange und Janine Pink in der zweiten Staffel "Mask Off" (was nicht als Statement gegen die Maskenpflicht zu verstehen ist) erneut ihre Social-Media-Expertise unter Beweis. Ab 25. Februar geht "Slavik – Auf Staats Nacken" in die nächste Runde: Der Youtuber Slavik Junge, Gewinner des Deutschen Comedypreises 2020, will in der neuen Staffel erneut als Jobtester die Arbeitslosenquote senken. 

"Das Internat" öffnet im Frühjahr wieder seine Pforten: Insgesamt 24 neue Episoden warten in diesem Jahr auf die Fans des Formats, doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Joyn Exclusive "Krass Klassenfahrt" wird 2021 sogar mit vier Staffeln starten. Zahlreiche weitere Projekte für die junge Zielgruppe sind in Planung.

Das Internat nimmt neue Schüler auf.

Eine kräftige Dosis Reality darf im Joyn-Mix nicht fehlen. Seit Januar sucht Promi-Lady Claudia Obert in "Claudias House of Love den Mann ihrer Träume. Und auch das vieldiskutierte Dating-Format "M.O.M", zugleich eines der erfolgreichsten Formate auf Joyn, geht in die zweite Runde: Ab dem Frühjahr sollen 16 Singles in zehn Folgen einen Einblick darauf geben, inwieweit das Alter bei der Partnersuche eine Rolle spielt. 

Die erste eigenproduzierte Doku-Reihe von Joyn startet am 4. Februar im Bezahl-Bereich Joyn Plus+. Die sechsteilige Serie "Unfck the World" begleitet zwei Berliner Startup-Unternehmer, die 90.000 Menschen im Olympiastadion in Berlin zusammenbringen wollten, um gemeinsam Petitionen für eine bessere Zukunft zu unterschreiben - ein etwas anderes Crowdfunding-Projekt. Darüber hinaus plant Joyn zwei weitere große Doku-Projekte, die voraussichtlich im Sommer und Winter verfügbar sein werden.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

Anzeige