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Video Advertising Trends 2019 von Spot X
Klassisches Fernsehen passt sich digitalem Werbemarkt an

Der Spot-X-Branchenreport zur Bewegtbildvermarktung zeigt, dass OTT-Videodienste stärker werden - und wie sich Erwartungen der Verbraucher an Werbung verändern.

Text: W&V Redaktion

17. Januar 2019

Wer über - beispielsweise - die Internetleitung von Vodafone Inhalte von Netflix oder TV Now schaut, der nutzt OTT.
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Sowohl Werbungtreibende als auch Vermarkter "sich an die sich verändernden Bedingungen anpassen", sagt Mike Shehan, Mitbegründer und CEO von Spot X, "sei es bei der Verteilung ihrer Werbebudgets oder bei der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Wertsteigerung ihres Inventars."

Denn vier Trends, die den weltweiten Bewegtbildmarkt 2019 prägen werden, hat die Adtech- und Monetarisierungsplattform Spot X identifiziert:

  • Neue Angebote stärken die OTT-Videodienste.
  • Das traditionelle Fernsehen wird sich dem digitalen Werbemarkt und neuen Entwicklungen weiter annähern.
  • Die Verbrauchererwartungen an Werbung verändern sich - unter anderem aufgrund personalisierter Auslieferung von Spots.
  • Der Fokus auf Transparenz und Regulierung begünstigt Investitionen in das Datenmanagement.

Die "Video Advertising Trends 2019" von Spot X widmet sich den Themen OTT-Dienste (Over the Top, also providerunabhängig online übertragene Videoformate), Fernsehen, Onlinevideo, Datennutzung und Transparenz. Und gewährt Einblicke in den Bewegtbildmarkt und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Die Ergebnisse basieren auf Daten von Drittanbietern sowie Interviews mit Werbungtreibenden, Vermarktern und anderen Marktteilnehmern. 

Addressable TV macht Fortschritte

CEO Shehan sieht vor allem Datenschutz als zentrales Thema, "die gesamte Branche wird sich mit der zunehmenden Regulierung auseinandersetzen müssen", sagt er. "Dennoch gehen wir davon aus, dass sich die technologischen Voraussetzungen weiter verbessern werden. Die absehbaren Entwicklungen stimmen bereits jetzt positiv – angefangen bei den Fortschritten im Bereich Addressable TV bis hin zur optimierten Datennutzung im OTT-Sektor."

OTT - also die Verbreitung von großteils Fernsehinhalten und Streamingangeboten via Internetleitung auf den klassischen Fernseher oder andere Bildschirmgeräte - wächst - laut Spot X  in Europa signifikant. Immer mehr Zuschauer konsumieren Serien, Filme, Dokus, Nachrichten und Shows auf diesem Weg.

Das eröffnet Chance, digitale Werbemaßnahmen ins Fernsehen zu integrieren - oder, wie Spot X es nennt: "Verbesserte Targeting-Möglichkeiten optimieren das Werbeerlebnis für die Verbraucher." Dazu braucht es Daten, und die liefern die OTT und online abgerufenen Inhalten. Mit der Folge, dass "Publisher eigene und Drittanbieter-Daten vermehrt nutzbar machen [werden], um den Wert ihres Inventars zu erhöhen", heißt es in der Zusammenfassung des Branchenreports.

Entsprechend werden voraussichtlich die Spot-Einspielungen in Echtzeit zunehmen, je mehr sich klassisches Fernsehen und OTT annähern. Und sie werden besser zum einzelnen Zuschauer passen - Stichwort Addressable TV.

Das bedeutet aber auch, dass Vermarkter und Werbungtreibende Lösungen zur Überwindung der Adfraud-Probleme finden müssen.

Den Spot-X-Report kann man online bei Angabe der Kontaktinformationen herunterladen. Die Plattform Spot X gehört seit Ende 2017 der RTL Group. verantwortet die automatisierte Vermarktung von Onlinevideo-Werbung, mit der Premium-Publisher und TV-Sender ihre Inhalte über alle Bildschirme hinweg monetarisieren können. Spot X hat seinen Hauptsitz in Denver, USA, die Deutschlandniederlassung sitzt in Hamburg. Derzeit führen Spot X und Smartclip ihre Geschäftsmodelle zusammen.

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