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Point of Sale für digitale Inhalte
Laterpay baut mit Augmented Reality Lesehürden ab

Die echte Welt soll zu einem Point of Sale für digitale Inhalte werden. Der Anbieter für Micropayment Laterpay hat eine Anwendung entwickelt, mit der Printinhalte noch leichter im Netz gekauft werden können.

Text: W&V Redaktion

11. September 2018

Das Focus-Magazin wurde für den Beta-Test ausgewählt. Bislang gibt es noch keine Zusagen von Verlagen.
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Verlage und neue Zielgruppen noch besser zusammenzubringen, das hat sich Cosmin Ene, der Gründer von Laterpay, der vorrangig als Dienstleister für Printmarken agiert, vorgenommen. Dafür hat er eine Augmented-Reality-Anwendung entwickelt, mit der man Zeitschriftencover mit dem Handy scannen kann. Ganz ohne umständlichen QR-Code. Damit soll die Hürde zum digitalen Lesen noch besser überwindbar werden, und zwar genau dann, wenn der Kaufimpuls entsteht.

Mit dieser Funktion, die jetzt die Marktreife erreicht hat, wird es dem Nutzer noch leichter gemacht, redaktionellen Inhalt zu konsumieren. Alles was er dazu braucht, ist sein Mobilgerät. Browser öffnen, aktivierekamera.de eintippen und die Titelseite fotografieren. Schon erscheint das Cover auf dem Handy. Der Leser muss sich dann nur noch entscheiden, ob er die Zeitschrift eine Stunde oder den ganzen Tag nutzen will oder sie ganz kaufen möchte. Auch ältere Ausgaben, die man beispielsweise beim Arzt entdeckt, kann man damit erwerben. "Wir machen Gelegenheitsuser zu zahlenden Kunden", sagt Cosmin Ene.

Bindeglied zwischen Print und Industrie

Aber nicht nur für Verlage könnte das ein weiterer Vertriebskanal sein. Ene möchte auch Industriemarken einbinden. Möglich wäre dann beispielsweise eine Kooperation zwischen einem Bierbrauer und einer Food-Zeitschrift. Bei einer Aktion würde dann auf der Rückseite der Flasche zum Beispiel der Hinweis stehen: Jetzt für drei Euro die Zeitschrift "Beef" lesen. Außerdem sind viele weitere Anwendungsfälle denkbar, wo Interessierte zusätzliche Informationen abrufen könenn. Auf Filmplakaten könnte man zusätzliche Infos zu Schauspielern und Laufzeiten abrufen oder auf Museumsplakaten zusätzliche Infos für Künstler und Öffnungszeiten einbauen.

Das Focus-Magazin wurde für den Beta-Test ausgewählt. Bislang gibt es noch keine Zusagen von Verlagen.

So können Sie es gleich mit diesem Cover ausprobieren: 1. Mobile-Browser öffnen; 2 www.aktivierekamera.de; 3. Kamera auf Bild des Focus-Covers oder am Kiosk auf das Cover halten und einfach digital lesen

Mehr zum Thema/die vollständige Analyse lesen Sie in Ausgabe 37/2018 der W&V, die am 10. September zur Dmexco erschienen. Sichern Sie sich Ihre Ausgabe an unserem Messestand D 048 in Halle
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