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Regelung für die Zukunft
Mathias Döpfner wird Friede Springers Nachfolger

Döpfner kauft von der Friede Springer Stiftung rund 4,1 Prozent des Grundkapitals. Zudem soll er durch eine geplante Schenkung von Friede Springer weitere rund 15 Prozent des Grundkapitals erwerben.

Text: W&V Redaktion

24. September 2020

Mathias Döpfner: Von Verlegerin Friede Springer zu ihrem Nachfolger bestimmt.
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Verlegerin Friede Springer hat ihre Nachfolge geregelt: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Hauses Axel Springer, wird den Konzern künftig führen. Friede Springer hat dafür wesentliche Weichenstellungen für die Sicherung der Zukunft von Axel Springer vorgenommen und stattet gleichzeitig die gemeinnützige Friede Springer Stiftung mit weiterem erheblichem Vermögen aus.

Döpfner kauft im Rahmen der Regelung von der Friede Springer Stiftung rund 4,1 Prozent des Grundkapitals. Zudem soll er  durch eine geplante Schenkung von Friede Springer weitere rund 15 Prozent des Grundkapitals erwerben. Er wird dann mit den knapp drei Prozent, die er heute schon am Unternehmen hält, insgesamt mit rund 22 Prozent am Grundkapital der Axel Springer SE beteiligt sein. Gleichzeitig gab die Verlegerin bekannt, dass die Stimmrechte ihres verbleibenden Aktienpakets zukünftig von Mathias Döpfner ausgeübt werden sollen.

Die "ideale Lösung"

"Ich habe immer gesagt, dass ich für Kontinuität im Unternehmen sorgen werde. Die Zukunft des Hauses ist mir ein Leben lang sehr wichtig", so Springer. Sie habe nun die ideale Lösung gefunden, "um die Zukunft von Axel Springer und die meiner Stiftung abzusichern und beide Sphären wie bisher voneinander zu trennen."

Sie sei "sehr froh und dankbar", dass sie mit Döpfner, seit 2002 Vorstandsvorsitzender, ihren Nachfolger gefunden habe. "Gemeinsam mit unserem neuen Partner KKR werden wir dafür sorgen, dass Axel Springer als unabhängiges Medienunternehmen und als Haus des Journalismus weiterhin Bestand und Bedeutung haben wird."


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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