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Aufschwung
Medienhäuser verkaufen mehr Digital-Abos

Während der Anzeigenmarkt derzeit große Rückgänge verzeichnet, sorgt das gesteigerte Informationsbedürfnis in der Coronavirus-Krise bei vielen Medienhäusern zu mehr Abschlüssen von Digital-Abos.

Text: W&V Redaktion

25. März 2020

Der Verkauf von digitalen Produkten wächst momentan überproportional.
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Gute Nachrichten für die Medienbranche: Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) teilte mit, dass der Verkauf von digitalen Produkten seit Jahren wachse, jetzt jedoch überproportional - was man sicherlich Corona zurechnen könne. Die Zugriffszahlen auf Webseiten von Zeitungen und Magazinen speziell im Informationsbereich sind demnach derzeit viel höher als sonst.

Eine Umfrage unter Medienhäusern bestätigt das. So verzeichnen etwa das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, die überregionalen Zeitungen Frankfurter Allgemeine Zeitung und Welt sowie die Zeitung Bild derzeit erhöhte Abo-Abschlüsse für digitalen Journalismus. Auch die Madsack Mediengruppe mit 15 Regionaltiteln - darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die Märkische Allgemeine - beobachtet diesen Trend.

Mit Digital-Angeboten sind vor allem sogenannte Plus-Abos gemeint, die hinter Bezahlschranken liegen und viele exklusive Artikel online bieten. Kehrseite für die Branche in Coronavirus-Zeiten: Medienhäuser verzeichnen derzeit teils große Rückgänge und Stornierungen im Anzeigenmarkt. (dpa)

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