Anzeige

Motorpresse
Men's Health Dad holt schwules Väterpaar aufs Cover

Für seine Mai-Ausgabe wartet das Magazin Men's Health Dad mit einer Premiere auf: Ein schwules Pärchen samt seiner beiden Pflegekinder ziert die Titelseite. Ein mutiger Schritt, tönt es aus dem Verlag.

Text: W&V Redaktion

5. Mai 2020

Mai-Cover von Mens Health Dad.
Anzeige

Am 5. Mai kommt die neue Ausgabe des Magazin Men's Health Dad an den Kiosk - mit einer Besonderheit: einem schwulen Pärchen als Titelbild. "Auch international ist das eine Seltenheit", sagt Redaktionsleiter Marco Krahl. "Ich freue mich sehr, dass wir Kevin und René Silvergieter Hoogstad und ihre beiden Kinder für das Cover unseres Magazins gewinnen konnten. Sie repräsentieren sehr gut die moderne Familienvielfalt in Deutschland, zu der neben Regenbogenfamilien natürlich auch alleinerziehende Mütter und Väter sowie Patchwork-Familien gehören."

Begleitet wird das Titelbild von einem berührenden Report über die sogenannte "Regenbogenfamilie". Im Abstand von drei Jahren haben die beiden miteinander verheirateten Väter zwei Pflegekinder aufgenommen, erst einen Jungen, dann ein Mädchen. Sie berichten vom ganz normalen Alltag mit Windeln, aufgeschürften Knien und Musikschule, aber auch von den besonderen Herausforderungen, die sowohl eine Pflegschaft als auch ihre besondere "Papa-Papi"-Konstellation mit sich bringen. Da ihnen immer wieder die gleichen Fragen begegnen, haben sie sich entschlossen, von ihrem Familienleben zu erzählen. "In ihrer kleinen Stadt haben sie viel Zuspruch erfahren, im Netz dagegen auch üble Anfeindungen", erzählt Krahl. Doch auch dort sind die meisten Reaktionen positiv; ihr Instagram-Account (@_papapi_) hat inzwischen 70.000 Follower. Im Juni erscheint ihr Buch "Papa, Papi, Kind".

Außrdem präsentiert die aktuelle Ausgabe die Geschichten von drei Vätern mit Behinderung, berichtet über die Erfahrung der Sterilisation nach abgeschlossener Familienplanung (Vasektomie), bietet Inspirationen und Infos zu familienkompatiblen Jobmodellen und thematisiert, wo sich Väter mehr einmischen und Mitspracherecht fordern müssen.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

Anzeige