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Bayerische Landeszentrale für neue Medien
Nachfolger für Siegfried Schneider gesucht

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien mit Sitz in München bekommt einen neuen Chef, denn der amtierende Präsident Siegfried Schneider wird sich nicht um eine dritte Amtszeit bewerben. 

Text: W&V Redaktion

23. Juli 2020

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien bekommt einen neuen Chef.
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Bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) steht ein Führungswechsel an. Präsident Siegfried Schneider bewirbt sich nicht um eine dritte Amtszeit. Der 64-Jährige ist seit 2011 Chef der für private Medien im Freistaat zuständigen BLM. Sein Vertrag läuft Ende September nächsten Jahres aus.

Über seinen Entschluss informierte Schneider den BLM-Medienrat in einer Sitzung am Donnerstag in München. Die Jahre an der Spitze der Landeszentrale seien erfüllt, spannend und auch herausfordernd gewesen, sagte Schneider. "Im nächsten Jahr werde ich also ein für die Zukunft gut aufgestelltes Haus an meine Nachfolgerin oder meinen Nachfolger übergeben können."

Die Neuwahl durch den Medienrat soll im nächsten Frühjahr erfolgen. Es gibt keine öffentliche Ausschreibung. Vorschläge können nur die 50 Ratsmitglieder machen, die gesellschaftlich relevante Gruppen vertreten. Der Präsident wird für jeweils fünf Jahre gewählt.

Die BLM genehmigt und beaufsichtigt die privaten Hörfunk- und Fernsehangebote in Bayern. Zum Aufgabenfeld gehören zunehmend auch Inhalte im Internet. Sie ist eine von bundesweit 14 solchen Anstalten.

Nach seinem Studium war Schneider bis 1994 als Lehrer tätig, danach wurde er Mitglied des Bayerischen Landtages und 2008 als Staatsminister Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Neben seiner Tätigkeit als Präsident der BLM ist Schneider unter anderem als Vorsitzender der Technischen Konferenz der Landesmedienanstalten (TKLM) und Ehrensenator der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) aktiv. (dpa/st)


Autor: W&V Redaktion

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