Anzeige

Frankreich
Netflix produziert gemeinsam mit TF1 aufwendige TV-Serie

Der Streamingdienst als Kofinanzier: Wir können "clevere Finanzierungslösungen finden", sagt Content-Chef Ted Sarandos.

Text: W&V Redaktion

27. März 2019

Die Serie spielt vor dem Hintergrund einer realen historischen Brandkatastrophe.
Anzeige

Erstmals geht Netflix mit dem größten französischen Privatsender TF1 eine Produktions-Partnerschaft ein. Dabei handelt es um eine achtteilige, hochwertige Epochenserie mit dem Titel "Le Bazar de la Charité".

Initiiert worden war die Produktion von TF1 Studio, das auch auf Bitten der Film- und TV-Produktionsfirma Quad Télévision den Kofinanzierungs-Deal mit dem US-Streamingdienst aushandelte. TF1 wird die Serie bereits im zweiten Halbjahr 2019 ausstrahlen.

In Frankreich wird die komplette Staffel acht Tage nach Ausstrahlung des letzten Teils dann auch bei Netflix zur Verfügung stehen, international bereits einen Tag nach Ausstrahlung des letzten Teils.

Das Drehbuch zu der aufwendigen Produktion mit über 3000 Statisten, 1500 historischen Kostümen und mehr als 100 Kutschen schrieben Catherine Ramberg ("Quelle der Frauen") und Karine Spreuzkouski, Regie führt Alexandre Laurent ("Profiling Paris", "Falco").

"Ungewöhnliche Upstream-Vereinbarung"

Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen vor dem Hintergrund einer realen historischen Katastrophe. Im November 1897 brannte bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Paris das Gebäude, das als Bazar de la Charité bekannt war, ab. Mehr als 130 Menschen starben dabei, darunter viele Frauen der Pariser Oberschicht und ihre Begleiter.

"Die ungewöhnliche Upstream-Vereinbarung (mit TF1) zeigt", so Netflix’ Content-Chef Ted Sarandos bei der Vorstellung des Projekts, "dass wir clevere Finanzierungslösungen finden können, um den Zuschauern exzellente französische Spitzenproduktionen zu präsentieren und gleichzeitig unseren Abonnenten in 190 Ländern."

Anzeige