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Academy Awards
Oscars sollen ab 2021 diverser werden

Der US-Filmverband will aufgrund der aktuellen Debatte die Vielfalt und Gleichstellung bei Oscar-Verleihungen fördern. Eine eigens dafür gegründete Taskforce soll nun neue Diversitäts-Richtlinien entwickeln.

Text: W&V Redaktion

15. Juni 2020

Die neuen Richtlinien sollen ab der Preisverleihung 2021 berücksichtigt werden.
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Die Oscars sind zu weiß, es mangelt an Vielfalt - diese Vorwürfe sind nicht neu, doch die aktuelle Rassismusdebatte feuert die Kritik nun wieder an. Die Oscar Academy hat nun mitgeteilt, dass sie durch neue Standards für mehr Diversität sorgen will.

Mehr Vielfalt in den eigenen Reihen

Zu den ersten Maßnahmen gehört, dass beispielsweise ein neu geschaffenes Gremium Diversitäts- und Inklusions-Richtlinien für die Oscar-Nominierungen ausarbeitet, die ab der 94. Preisverleihung im kommenden Jahr berücksichtigt werden sollen. Außerdem will der Verband auch bei der jährlichen Aufnahme neuer Mitglieder auf mehr Diversität achten.

Auch die Zahl der Nominierten in der Kategorie "Bester Film" soll auf zehn Filme festgeschrieben werden. In den letzten Jahren schwankte diese Zahl - bedingt durch das Stimmverfahren - zwischen fünf bis zehn Kandidaten. Weiterhin plant die Academy of Motion Picture Arts and Sciences ihren Mitgliedern Kurse und Gesprächsrunden anzubieten, die sich um Themen wie Diskriminierung wegen der Ethnie drehen.


Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.

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