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Der Weltfrauentag in den Medien
Print, Audio und Bewegtbild auf der Frauen-Welle

Zum Weltfrauentag am 8. März ziehen viele Medien Bilanz, was in Sachen Gleichberechtigung schon passiert ist - und wo noch gehandelt werden muss. Die Unterhaltung kommt jedoch nicht zu kurz - vor allem in Radio und TV.

Text: W&V Redaktion

6. März 2020

Ariana Grande, Billie Eilish, Taylor Swift: Frauenstimmen dominieren am 8. März in den Medien.
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Immer wenn der Weltfrauentag ansteht, häufen sich die Aktivitäten von Unternehmen und Werbern, bei denen die weibliche Zielgruppe im Mittelpunkt steht. Die Medienbranche macht da ebenfalls keine Ausnahme. Auch in diesem Jahr gibt es zum 8. März in Print, Audio und Bewegtbild eine Vielzahl von Angeboten zum Thema. Hier eine Auswahl - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

So erscheint etwa die Tageszeitung taz am 7. März mit der mittlerweile traditionellen Frauentaz: Auf 14 Seiten, die in der Wochenendausgabe enthalten sind, dreht sich diesmal alles um das Thema "Frauen und Geld". Model Sara Nuru erzählt, wie sie ihr eigenes Kaffee-Unternehmen gründete, drei Rentnerinnen stellen ihre Strategien gegen Altersarmut vor, und es gibt ein Portrait von Miriam Edding, Erbin des gleichnamigen Konzerns.

Die European Broadcasting Union (EBU) startet erstmals die Initiative "Women In Music Days", bei der das musikalische Schaffen von Frauen im Mittelpunkt steht. Weltweit nehmen rund 400 öffentlich-rechtliche Radiostationen in 40 Ländern teil. Hierzulande sind die rbb Hörfunkwellen am 8. März mit im Boot: So finden auf Radioeins, rbb 88.8 und rbb Kultur Musik und Musikwünsche ausschließlich von Frauen statt. Bei Radioeins sind von 9.00 bis 21.00 Uhr im Musikprogramm nur weibliche Stimmen on air, und Antenne Brandenburg hebt von 6.00 bis 18.00 Uhr stündlich einen Musiktitel hervor, der das Thema "Frauen in der Musik" behandelt.

Takeover der Frauenstimmen

Unter dem Motto "Girls Only" gibt es bei Delta Radio tagsüber ausschließlich Musik angesagter Künstlerinnen. Ergänzt wird der weibliche Sound von Interviews mit Musikerinnen, Start-up Gründerinnen, Feministinnen und anderen inspirierenden Frauen und Mädchen über die bisherigen Errungenschaften der Gleichberechtigung  - und darüber, in welchen Bereichen dringend noch etwas getan werden muss.

Der Streaming-Anbeiter Spotify rückt Frauen mit seinem "Playlist-Takeover" bereits ab dem 6. März in den Fokus. Dabei werden ausschließlich Songs weiblicher Künstlerinnen gefeatured. Zudem begleitet Spotify den Frauentag erstmals weltweit mit einer eigenen Kampagne: Mit den Hashtags #musicneedswomen, #podcastsneedwomen und #audioneedswomen werden die wichtigsten Frauen der Musik- und Audiobranche gefeiert.

Momente und Empfehlungen

Der Pay-TV-Anbieter Sky hat acht prominente Frauen für ein Filmprojekt mehrere Monate begleitet: „Her Story“ soll „persönliche Momentaufnahmen“ von bekannten Namen zeigen: „Geschichten von starken Frauen, die anderen Frauen Mut machen.“ Mit dabei sind die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, die Influencerin Stefanie Giesinger, die TV-Köchin und EU-Abgeordnete Sarah Wiener sowie die Musikerin und Schauspielerin Anna Loos. Gesendet wird allerdings noch nicht jetzt: Sky zeigt die acht einstündigen Dokumentationen sowie zwei Best-Ofs ab Herbst 2020.

Streaming-Anbieter Netflix startet unter dem Motto "Because She watched" eine kuratierte Kollektion von Filmen, Serien und Dokumentationen. Die Sammlung, bei der mit UN Women zusammengearbeitet wurde, soll die Arbeit von Frauen vor und hinter der Kamera würdigen. Zu den Kuratorinnen gehören bekannte Namen wie Sophia Loren, Salma Hayek, Millie Bobby Brown, Mindy Kaling und Ava DuVernay. Die Kollektion steht das ganze Jahr lang zur Verfügung.

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