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Privatfernsehen
ProSieben startet neues Show-Format

In "Balls - für Geld mache ich alles" kämpfen 50 Kandidaten, die nach eigener Aussage für Geld ziemlich weit gehen, um den Sieg. Das Konzept: Die Aufgaben klingen zuerst harmlos, haben es aber in sich.

Text: W&V Redaktion

15. April 2020

Moderator Christian Düren stellt seine Kandidaten auf den Prüfstand.
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Was Promis so alles für Geld machen, ist derzeit bei Sat.1 in der Show "Promis unter Palmen", die sich zum Überraschungs-Hit gemausert hat, zu sehen. Jetzt startet Schwestersender ProSieben ein Konzept mit einer ähnlichen Grundidee – allerdings mit nicht prominenten Kandidaten: In dem Format "Balls - für Geld mache ich alles" kämpfen 50 Kandidaten, die nach eigener Aussage für Geld ziemlich weit gehen, um den Sieg.

Das Konzept: Moderator Christian Düren ("Taff") stellt in der Sendung ab 5. Mai schwierige und auch peinliche Aufgaben, die anfangs harmloser klingen, als sie sind. Die Teilnehmer melden sich freiwillig für die Challenges, die stufenweise aber immer herausfordernder werden. Bis am Ende einer von ihnen für Geld bis zum Schluss geht.

Bis zur finalen Herausforderung

Ein Beispiel: In der ersten Challenge soll spontan ein Song vor Publikum performt werden – Stufe Eins der Aufgabe. Zweite Stufe: Wer traut sich das noch zu, wenn der Song "Everybody" von den Backstreet Boys ist? Als nächste Herausforderung wird das Outfit vorgegeben: Der Song soll in einem grünen "Borat"-Monokini performt werden - wie viele Teilnehmer melden sich jetzt noch? Und wie viele sind bereit, sich darin auf eine Toilettenschüssel aus Eis zu setzen? Eine Schüssel, in der Ratten herumkriechen? Und das 120 Sekunden lang?

Die Show wurde bereits Ende vergangenen Jahres in Köln aufgezeichnet, Produktionsfirma ist RedSeven Entertainment.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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