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Medienkonzerne
ProSiebenSat.1 beginnt mit Bauarbeiten für neue Firmenzentrale

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat mit den Bauarbeiten für seine neue Firmenzentrale begonnen. Der Neubau soll Platz bieten für künftiges Wachstum und modernes Arbeiten.

Text: W&V Redaktion

17. September 2018

So soll der "New Campus" von ProSiebenSat.1 aussehen.
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Der Fernseh- und Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat mit dem Bau seiner neuen Unternehmenszentrale begonnen. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Konzernchef Max Conze und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Startschuss für die umfangreichen Bauarbeiten, die voraussichtlich Ende 2023 abgeschlossen sein werden.

Am Firmensitz in Unterföhring bei München soll ein zentrales Firmengebäude entstehen, das künftig Platz für rund 1700 Mitarbeiter bieten soll. Bislang arbeiten die mehr als 3000 ProSiebenSat.1-Mitarbeiter am Standort in mehr als einem Dutzend quer über das Unterföhringer Gewerbegebiet verstreuten Gebäuden. Das alte Zentral-Gebäude – eine ehemalige Schnaps-Fabrik, in das 1990 der Sender ProSieben einzog – ist zudem in die Jahre gekommen.

Der Neubau soll nun ein architektonisches Statement setzen und die Firma auf zeitgenössisches vernetztes Arbeiten vorbereiten. „Wir schaffen einen Platz für unser räumliches und kreatives Wachstum“, sagt der Vorstandsvorsitzende Conze. „Mit dem Neubau setzen wir nun auch äußerlich ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung der ProSiebenSat.1 Group“.

Symbolischer Spatenstich in Unterföhring: Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, CEO Max Conze, CFO Jan Kemper, Ministerpräsident Markus Söder, Landrat Christoph Göbel, ProSiebenSat.1-Vize Conrad Albert und Kai Eberhard vom BaufinanziererDAL (von links).

Erster Teil soll schon 2021 fertig sein

Auf dem 26.000 Quadratmeter großen Areal entstehen rund um einen großen Innenhof mehrere durch Verbindungsbrücken verbundene Komplexe. Der ersten Abschnitt des vom Stuttgarter Architekturbüro Vielmo geplanten Baus soll bereits 2021 abgeschlossen sein.

Bayerns Ministerpräsident Söder nutzte den Spatenstich, um erneut eine Reform der Medienregulierung zu fordern. TV-Konzerne wie ProSiebenSat.1 seien noch immer einem jahrzehntealten Regulierungssystem ausgesetzt, obwohl sie mit globalen Konzernen konkurrierten. „Wir müssen ihnen mehr Luft geben, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein“, sagte Söder. Eine Botschaft, die beim Bauherrn erwartungsgemäß gut ankam. „Wir zählen hier auf die Unterstützung der bayerischen Politik“, sagte ProSiebenSat.1-Medienpolitik-Vorstand Conrad Albert.

Wie der "New Campus" der ProSiebenSat.1-Gruppe aussehen soll, kann man sich in einem virtuellen Rundgang bereits ansehen.

So soll der neue Campus von ProSiebenSat.1 aussehen.

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