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Fernsehen
Quiz macht der ARD weiter Freude

Bis zu 4,5 Millionen Zuschauer sehen die vorabendliche Quizschiene im Ersten - und auch die zugehörige App boomt.

Text: W&V Redaktion

21. September 2018

Die ARD-Gesichter des ersten Unterhaltungsgipfels.
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Die nun schon einige Zeit zurückliegende Entscheidung der ARD, beim Vorabend auf Quiz-Formate zu setzen, hat sich ausgezahlt – das wurde beim erstmals stattfinden Unterhaltungsgipfel des Senders in Hamburg bekräftigt. Bei der Abendveranstaltung im Hotel The Fontenay, in das die ARD zur alljährlichen "Medienlese" geladen hatte, verkündete Elke Schneiderbanger, Geschäftsführerin der ARD-Werbung Sales & Services, die Publikumszahlen: Bis zu 4,5 Millionen Zuschauer schalten mittlerweile ein.

Insgesamt habe die Quizschiene am Vorabend seit 2014 über 50 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zugelegt. Der Spaß am Raten hat mittlerweile auch auf die begleitende Quiz-App der ARD übergegriffen: Sie wird inzwischen von einer Million Menschen genutzt. Dass diese nicht vermarktet werden darf, bedauert Schneiderbanger sehr – aber das sei nun mal eine Sache der Medienpolitik.

Ermittler und Mediziner

Die rund 120 Gäste, darunter TV-Gesichter aus Haupt- und Vorabend sowie Vetreter von Verbänden, Agenturen und Unternehmen, wurden außerdem über kommende Highlights im Programm des Ersten auf dem Laufenden gehalten.

Eines davon ist die zusammen mit Pay-TV-Anbieter Sky produzierte Serie "Babylon Berlin", deren Free-TV-Premiere am 30. September ansteht. Etwas später, am 1. November, debütiert der jüngste Ableger der Erfolgsserie "In aller Freundschaft": Nach den "jungen Ärzten" dürfen nun auch "Die Krankenschwestern" aktiv werden.  

Unterhaltung, so NDR-Intendant Lutz Marmor, sei ohnehin ein zentraler Bereich: Sie habe eine verbindende Funktion für die Gesellschaft, sei damit essentiell für den öffentlich-rechtlichen Grundauftrag. Umso wichtiger sei es für die Macher des Genres, selbstbewusster aufzutreten und nicht noch mehr vom Programmbudget an Information und Fiktion abtreten zu müssen, mahnte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber an.

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