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Internet
Rewe macht Website zu Content-Hub

Im Netz präsentiert der Lebensmittelkonzern künftig nicht mehr nur seine Unternehmensinfos, sondern auch Rewe-Positionen zu Politik und Umwelt. Daneben kommen Expert:innen von außen zu Wort.

Text: W&V Redaktion

5. März 2021

So sieht die neue Corporate-Website von Rewe aus.
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Die Digitalexpert:innen von Parasol Island haben für die Rewe-Gruppe die Corporate Website zum Themen-Hub ausgebaut. Die Bereiche Unternehmen, Nachhaltigkeit, Politik, Presse und Medien sowie Karriere informieren künftig über den Lebensmittelkonzern - und darüber hinaus.

Klar, das Meiste sind klassische Unternehmensinformationen, Meldungen für Journalist:innen sowie Informationen für Kund:innen und potentielle Mitarbeiter:innen. Daneben aber besetzt Rewe zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit. Außerdem macht das Unternehmen unter dem Punkt "Politik" seine Positionen an aktuellen Diskussionen transparent und veröffentlicht fortlaufend eine Auswahl an Gesprächen, die das hauseigene Public Affairs-Team mit Politiker:innen des Landes führt.

Positionen von extern

Jeden Bereich bespielt Parasol mit Texten, Bildern, Infografiken und Videos aus dem Fachbereich Unternehmenskommunikation der Rewe Group. Hier kommen auch Expert:innen von außen zu Wort. Um für die verschiedenen Interessent:innen die Suche nach Inhalten bereichsübergreifend komfortabel zu gestalten, hat Rewe eine smarte Schlagwortsuche eingeführt.

"Die Website der Rewe Group ist der digitale Themenhub des Konzerns", sagt Thomas Estenfeld von Parasol Island: "Es geht um Positionen und Haltung – auf den Punkt, ohne Ausreden. Für sehr diverse Ansprüche."

Seit 2002 arbeitet Parasol Island für Kunden aus der Automotive-, Beauty-, Fashion-, Food- und Retail-Industrie. Als Integrated Digital Studio bringt Parasol, so die Eigendarstellung, Strategie, Kreation, Konzeption und Produktion zusammen. Rund 100 Festangestellte arbeiten in Düsseldorf und Berlin.

Unternehmen werden Publisher

Rewe sind nicht die ersten, die ihre Website für eine interessierte Community zugänglich machen. Der ADAC ist vergangenes Jahr einen ähnlichen Weg gegangen. Der Automobilclub hat sich vom klassischen Pannenhelfer zum Partner in Fragen zu Mobilität entwickelt. Für diese Transformation sollte das Mobilitätsportal adac.de die zentrale Anlaufstelle sein. SinnerSchrader hatte die Website adac.de dafür neu aufgestellt.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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