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TV-Spektakel mal anders
RTL: Auch der Ersatzdschungel findet seine Fans

Auch ohne das klassische Dschungelcamp in Australien kann RTL mit den Quoten von "IBES" zufrieden sein: Zum Auftakt schalteten immerhin über drei Millionen der 14- bis 59-Jährigen ein.

Text: W&V Redaktion

18. Januar 2021

Die Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow berichten diesmal aus den Studios in Hürth.
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RTL kann mit dem Auftakt des Ersatz-Dschungelcamps bislang zufrieden sein. Nachdem aufgrund von Corona die klassische Variante von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus", kurz "IBES", diesmal nicht in Australien stattfinden kann, ist die aktuelle Staffel sozusagen eine Bewerbungsshow für das kommende Jahr, wenn alles wieder seinen geregelten Gang geht – hoffentlich.

Die Zuschauer wollten trotzdem wissen, wer sich das "Goldene Ticket" für 2022, um das die Kandidaten im Ersatzdschungel des Studios in Hürth kämpfen, holt: Zur ersten Ausgabe schalteten am 15. Januar 25,3 Prozent der 14- bis 59-Jährigen (3,08 Millionen) ein. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 28,8 Prozent Marktanteil.

Die jungen Seher bleiben dran

An Tag Zwei bröckelte die Seherschaft etwas, war aber immer noch ganz solide: Insgesamt waren 3,58 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dabei, was einem Marktanteil von 14,5 Prozent entspricht. Bei den 14- bis 49-Jährigen wollten 22,0 Prozent der Prüfung von Influencer Mike Heiker, Ex-"GNTM"-Teilnehmerin Model Zoe Saip und Reality-Urgestein Frank Fussbroich beiwohnen.

Am dritten Tag, dem Sonntag, waren bei den Zuschauern ab Drei noch 11,8 Prozent (2,4 Millionen) dabei. Bei 14-49-Jährigen blieb das Interesse einigermaßen stabil – hier lag der Marktanteil bei 17,2 Prozent. Inzwischen ist auch klar, wer von den Kandidaten raus ist: Frank Fussbroich erhielt von den Zuschauern die wenigsten Stimmen.

Nun ist das nächste Dreier-Team der Kandidaten an der Reihe: Jetzt ziehen Schauspielerin Bea Fiedler, Prince Charming-Gewinner Lars Tönsfeuerborn und Sängerin Lydia Kelovitz in das Tiny House ein, in dem die Kandidaten-Gruppen jeweils gemeinsam ausharren müssen.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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