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Gegen den Hass
RTL Zwei will Hatern Einhalt gebieten

Mit der umfassenden Kampagne "Hass hat Hausverbot!" will der Sender ab sofort gemeinsam mit seinen prominenten Gesichtern und Mitarbeitern für das wichtige Thema sensibilisieren.

Text: W&V Redaktion

19. April 2021

Kein Zutritt für Hass: RTL Zwei bezieht Stellung gegen Hater.
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Hasskommentare und beleidigende Posts werden im Internet und auf Social Media zum wachsenden Problem. RTL Zwei bezieht jetzt mit einer umfassenden und plattformübergreifenden Kampagne Stellung dagegen: Unter dem Motto "Hass hat Hausverbot!" startet der Sender eine Aktion, in deren Rahmen prominente Sendergesichter und Mitarbeiter des Unternehmens aufklären und für das Thema sensibilisieren.

"Wir als Unternehmen, unsere Sendergesichter und Protagonisten vor der Kamera, aber auch unsere Fans und User müssen gemeinsam alles tun, um Hass im Netz keine Chance zu geben", erklärt Carlos Zamorano, Bereichsleiter Marketing & Kommunikation RTL Zwei. "Schaut nicht weg, mischt euch ein, bezieht Stellung! Mit dieser klaren Botschaft wollen wir die junge Zielgruppe mobilisieren – on air, online, digital und über ausgewählte Printmedien."

Thema auch in den Sendungen

Ein wichtiger Teil der Kampagne, für deren Kreation die Agentur von Herzen GmbH (Mediaplanung: Mediacom München) verantwortlich zeichnet, ist die redaktionelle Einbettung des Themas. Die Anti-Hate-Kampagne wird unter anderem in die Formate "Krass Schule", "Hartz und herzlich", "Köln 50667" und "Berlin – Tag & Nacht" eingebaut.

Begleitend unterstützen zudem zahlreiche Prominente die Aktion: Sie melden sich on air, in den Social Media, sowie in Imagespots und Aufsagern zu Wort. Mit dabei sind Cathy Hummels, Jana Ina Zarrella, Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis, Milka Loff Fernandes, Hans Sarpei, Familie Geiss, das Team von "Grip – das Motormagazin". Und auch die News-Moderatoren Stephanie Brungs und Christoph Hoffmann sowie zahlreiche Darsteller aus "Krass Schule", "Köln 50667" und "Berlin – Tag & Nacht" geben ihre Statements ab. Ergänzend sprechen Mitarbeitende des Senders in On-Air-Spots über ihre Erfahrungen mit Hass-Posts.

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Und das war noch nicht alles: Eine Landingpage auf rtl2.de bietet weiterführende Informationen. Zentrales Element ist außerdem ein Antwort-Posting mit dem Kampagnenmotiv, mit dem auf Hass-Kommentare reagiert wird. Einen Song zur Kampagne gibt es auch: In dem Titel "Heller", der bei El Cartel Music erscheint, erzählt die Rapperin und Schauspielerin Mrs Nina Chartier alias Nina Menke von ihren eigenen Erfahrungen als Opfer von Hass-Kommentaren auf. Anzeigen in Titeln wie Bravo, Stern, Closer, Intouch und Bild machen ebenfalls auf #HasshatHausverbot aufmerksam. Online wird unter anderem auf den Websites von Focus, Bild und Cosmopolitan geworben.

Auch interne Aktionen starten

Intern hat RTL Zwei weitere Aktivitäten angeschoben. So wird etwa Hate Aid, die Beratungsstelle für Betroffene digitaler Gewalt, MitarbeiterInnen aus verschiedenen Abteilungen bei RTL Zwei im Umgang mit Hass-Kommentaren schulen. Weitere interne Workshops und Schulungen sind in Vorbereitung.

Der Sender schließt sich außerdem der Initiative "Justiz und Medien – konsequent gegen Hass" an. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und das Bayerische Justizministerium ermöglichen es damit Medienhäusern, Hasspostings direkt an die bayerische Justiz zu vermitteln.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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