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Karriere
Rüdiger Böss geht zu Constantin Film

Seitenwechsel: Böss, zuletzt Chef-Einkäufer bei ProSiebenSat.1, produziert ab November bei Constantin selbst - und wird Mitglied der Geschäftsführung.

Text: W&V Redaktion

30. August 2019

Rüdiger Böss: Vom Einkäufer zum Produzenten.
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Prominenter Neuzugang bei Constantin Film: Rüdiger Böss, zuletzt als Manager bei ProSiebenSat.1 als Chef-Einkäufer für Top-Programm-Ware zuständig, wird Produzent bei Constantin Film. In seiner neuen Funktion wird er ab November 2019 Filme fürs Kino und Fernsehen produzieren. Er verstärkt außerdem das Geschäftsführungsteam der Constantin Pictures GmbH, einer Tochtergesellschaft der Constantin Film International.

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: "Rüdiger Böss wird mit seiner Erfahrung, seinem Know-how und seiner Leidenschaft für Inhalte das Kreativteam der Constantin Film bereichern und unsere Position in einer sich ständig verändernden Medienlandschaft ausbauen."

Er kaufte "The Big Bang Theory"

Der 55-jährige Böss gilt in der Branche als top-vernetzt. Natürlich auch, weil er über die Jahre hinweg reichlich Berufserfahrung gesammelt hat: Bei ProSiebenSat.1 war er von 1993 bis 2018 in verschiedenen Positionen tätig. Seit 2007 verantwortete er als Executive Vice President Group Content Acquisitions & Sales die Verhandlungen und den Erwerb von Lizenzfilmen und –serien für die gesamte Mediengruppe. Dabei schloss er langfristige Lizenzdeals mit den wichtigsten Hollywood-Studios ab und holte Blockbuster wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "The Big Bang Theory" und "Hunger Games nach Deutschland.

Rüdiger Böss: "Constantin Film gilt als eine der besten Adressen für Film, TV und Entertainment. Produzent zu sein ist für mich eine neue Aufgabe, auf die ich mich wahnsinnig freue. Beim Einkauf habe ich mich oft über schlechte Filme und Serien geärgert, jetzt muss ich selbst mal ran und zeigen, ob ich es kann.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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