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Big Data
Sage mir, was du hörst, ich sage dir, was du kaufst

Das Datenunternehmen Quantyoo, eine Allianz von Radio-und Audioanbietern, kooperiert mit der belgischen Musikdatenbank Musimap um Profiling aufgrund von Musikkonsum und Musikpräferenzen zu ermöglichen.

Text: W&V Redaktion

25. Juni 2020

Matthias Ross, Geschäftsführer des Datenunternehmens Quantyoo
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Das Datenunternehmen Quantyoo gibt seine Zusammenarbeit mit dem belgischen Unternehmen Musimap bekannt. Durch die Kooperation sollen künftig über die aktive Bewertung von Songs mittels Likes, Shares oder Votes psychografische Profile erstellt werden können. "Damit veredeln wir Nutzerdaten mit psychosozialen Persönlichkeitsmerkmalen und zukünftig auch mit Markenaffinitäten", sagt Quantyoo Geschäftsführer Matthias Ross.

Kooperation mit Musikdatenbank ermöglicht Profiling

Die Partnerschaft gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und ermöglicht  Quantyoo Zugang zur größten psycho-emotionalen Musikdatenbank auf Basis künstlicher Intelligenz. So wird  Profiling auf Grundlage von Musikkonsum und Songbewertungen möglich. Kunden sollen aus diesen Persönlichkeitsprofile  zukünftig auch Markenaffinitäten ableiten. 

"Mit Hilfe von Soziologen, Neurowissenschaftlern, Linguisten und Psychologen hat Musimap Psycho-Profiling-Modelle entwickelt, um Musik zu analysieren, die auf Know-How der Wissenschaft und den Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz basieren. So können Hörer auf Basis ihrer Songhistorie profiliert werden", sagt Philippe Decottignies, VP of Products bei Musimap. Die Kunden von Quantyoo brächten eine Vielzahl von Datenpunkten ihrer Hörer mit, die anhand der Technologie in wertvolle Insights auch für die programmatische Werbung gewandelt werden könnten. So lassen sich Musikbewertungen in eigenen Apps, Webplayern und Sprachassistenten nutzen, um Aussagen darüber zu treffen, welche Persönlichkeitsmerkmale ein Hörer hat.

Neue Daten für Vermarktung und Programm nutzen

Die neuen Nutzerdaten können sowohl für die Vermarktung als auch für die Musikredaktion genutzt werden. So können die eigenen Musikdatenbanken und Rotationen analysiert und klassifiziert werden.  Und zukünftig das manuelle Selektieren und Kuratieren von Playlisten und Rotationen durch Machine Learning ergänzt werden. „Für unsere Kunden und uns ist diese Anbindung ein wichtiger Meilenstein im Bereich Machine Learning, Automatisierung und Deep Learning“, sagt Quantyoo-Geschäftsführer Ross. 


Autor: Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.

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