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Neues Format
Sat.1 startet die Kochshow Top Chef Germany

Bei dem international erfolgreichen Format treten zwölf Spitzen-Köche gegeneinander an. In der Jury: Sternekoch Eckart Witzigmann.

Text: W&V Redaktion

18. April 2019

Kochlegende Eckart Witzigmann mit den Anwärtern auf den Titel "Top Chef Germany"
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Eckart Witzigmann, der erste Drei-Sterne-Koch Deutschlands und Jahrhundertkoch, hat sich schon ein bisschen bitten lassen, ehe er dem Sat.1-Sendergeschäftsführer Kaspar Pflüger sein "Go" gab, den Jury-Vorsitz bei der neuen Kochshow "Top Chef Germany" zu übernehmen.

Ihn habe letztlich "das imposante Studio sowie das aufwändige Formatprozedere" überzeugt. Außerdem wolle er den jungen Menschen vor den TV-Bildschirmen zeigen, was das "für ein toller Beruf" sei. Denn auch die Gastro-Branche leidet unter Nachwuchsproblemen.

Das Konzept der Show: Bei "Top Chef Germany" treten Zwölf High-Class-Köche mit insgesamt vier Michelin-Sternen gegeneinander an. Und alle, das wird schnell klar, haben den größten Respekt vor dem Juryvorsitzenden. Keiner will versagen. "Die haben alle was zu verlieren", sagt Pflüger. Niemand möchte sich vor der Mannschaft daheim oder den Gästen blamieren.

Erstmals wird in Deutschland ein Top-Chef gekürt

Dem Sieger winken der Titel "Top Chef Germany" sowie 50.000 Euro. Die Köche müssen sich ordentlich ins Zeug legen, um vor Witzigmann zu bestehen. "Das ist wie Musik machen für Mozart", fasst es einer der Teilnehmer zusammen.

Die Kandidaten wurden aus über 300 Bewerbern ausgewählt, 100 hat der Sender gecastet, ein Dutzend durfte letztlich mitmachen. Bestehen müssen die Koch-Koryphäen neben Witzigmann auch vor Zwei-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr sowie Food-Kritikerin Alexandra Kilian.

Executive Producerin Stephanie Prehn inszeniert das Format für den Sender. Sie hat seit sieben Jahren Erfahrung mit dem Genre - unter anderem ist sie auch für "The Taste", das ebenfalls bei Sat.1 läuft, verantwortlich. "Die Teilnehmer sind extrem ehrgeizig und wollen zeigen, wie exzellent sie kochen können", sagt Prehn. Sie macht es den Kandidaten nicht immer einfach: In einer Folge wird nicht im voll ausgestatteten Studio gekocht, sondern in einem Forsthaus bei offenem Feuer - und das bei leichtem Schneeregen.  

Die Königin der Koch-Shows

"Top Chef" gehört international zu den erfolgreichsten Kochshows und wurde bereits in über 20 Länder verkauft. das Format hat mehrere Prime-Time-Emmys gewonnen und brachte unter anderem im Gourmet-Land Frankreich bereits 17 Sterne-Köche hervor. Moderiert wird die neue Ausgabe hierzulande von Daniel Boschmann, der sich in seiner Studienzeit beim Promi-Caterer Do & Co in Wien vom Kellner zum Restaurantleiter hochgearbeitet hat und auch den Formel 1-Rennzirkus im Gastro-Bereich begleitet hat. Red Seven Entertainment produziert.

Bei den Werbungtreibenden konnte "Top Chef", das ab 8. Mai ausgestrahlt wird, bereits punkten. "Das Format ist extrem gut angekommen", sagt Kaspar Pflüger. In Sachen Quote hat der Sender entsprechend hohe Erwartungen: Pflüger sieht es auf Flughöhe mit "The Taste", das es im Schnitt auf acht bis neun Prozent bringt und bis zu 13 und 14 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe erreicht. "Zweistellig wäre schön", sagt Pflüger.

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