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Branchen-News in Kürze
Schweglers Mediennotizen

Vox hat noch mehr Lust auf eigene Serien, BR punktet mit TV-Duell, LaterPay gewinnt rege Kunden hinzu, Vogel Communications Group baut um, RND Berlin mit Steven Geyer, Springer muss Kachelmann nochmals Schmerzensgeld zahlen. 

Text: W&V Redaktion

27. September 2018

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Vox. Der Kölner Privatsender will noch im Herbst die Produktion einer dritten eigenproduzierten Serie beginnen. ”Wann sind wir da“ lautet der Arbeitstitel der Familienserie. Eine der Hauptrollen als Vater soll Jürgen Vogel spielen, sagte Vox-Fiction-Chef Hauke Bartel in einem Gespräch der Zeitschrift Blickpunkt Film.
Die Geschichte sei von Richard Kropf, einem der Autoren der TNT-Serie "4 Blocks", entwickelt und geschrieben worden. Regie führe Till Franzen. Vox hatte zuletzt mit der Eigenentwicklung "Club der roten Bänder" viel Resonanz erzielt und will mit "Milk & Honey" noch in diesem Jahr die zweite Serie auf Sendung bringen. Unternehmensangaben.

BR Fernsehen. Verkündet großes Zuschauerinteresse am TV-Duell zwischen Markus Söder und Ludwig Hartmann. Das Aufeinandertreffen der Kontrahenten von CSU und Bündnis90/Die Grünen erreichte mehr Publikum als die beiden bisherigen Duelle vor den Landtagswahlen 2008 und 2013. In Bayern verfolgten 740.000 Zuschauer ab 3 Jahren die 70-minütige Sendung, das entspricht einem Marktanteil von 17,6 Prozent; bundesweit waren es 930.000 Zuschauer. Unternehmensangaben.

LaterPay. Der Bezahlstandard für Regionalmedien zieht für 2018 positive Bilanz. In diesem Jahr habe der Technologieanbieter im Schnitt ein Regionalmedium pro Woche als Kunden gewonnen. Zuletzt integrierte das regionale Medien- und Serviceunternehmen VRM (Mainz, u.a. Allgemeine Zeitung) LaterPay auf den Online-Portalen von insgesamt 14 regionalen Tageszeitungen und zwei Heimatzeitungen. Unternehmensangaben.

Vogel Communications Group. Zum Jahresende wird Florian Fischer auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen die Geschäftsführung verlassen. Nach seinem seit längerem geplanten Ausscheiden wird die Führungsstruktur der Unternehmensgruppe für B2B-Kommunikation angepasst. Künftig hat Matthias Bauer als CEO die Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsführung inne und Günter Schürger ist als COO sein Stellvertreter. Unternehmensangaben.

RND Berlin. Zum 1. Oktober wird Steven Geyer stellvertretender Leiter der gemeinsamen Hauptstadtredaktion der Madsack Mediengruppe und DuMont. Der 41-Jährige kommt von der DuMont-Hauptstadtredaktion, die er derzeit leitet. Seine Karriere startete Geyer bei der FR in Berlin und wechselte 2010 in die DuMont-Hauptstadtredaktion. Anfang 2016 wurde er dort zunächst stellvertretender Leiter, ehe er wenige Monate danach die Redaktionsleitung übernahm.
An der RND Berlin GmbH sind das zu Madsack gehörende RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zu 75 und DuMont zu 25 Prozent beteiligt. Unternehmensangaben.

Springer. Das Medienhaus muss dem Wetterunternehmer Jörg Kachelmann erneut Schmerzensgeld zahlen. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies eine Beschwerde des Unternehmens zurück. Es hatte beanstandet, dass gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Köln aus dem Jahr 2016 keine Revision zugelassen worden war. Damit wird die OLG-Entscheidung rechtskräftig. Springer muss dem 60-Jährigen demnach eine Entschädigung von 170.000 Euro zahlen. Einschließlich Schadenersatz und Zinsen seit August 2010 belaufe sich der Betrag auf rund 236.000 Euro, sagte Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker.
In dem BGH-Beschluss vom 23. Juli 2018 ging es um Veröffentlichungen in der Online-Ausgabe der Bild.  Kachelmann war 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. In der Berichterstattung über seinen Prozess hatte Bild nach Ansicht der Kölner Richter in ihrer gedruckten Ausgabe sowie online Kachelmanns Persönlichkeitsrechte wiederholt schwer verletzt. Via dpa. 

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