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Branchen-News in Kürze
Schweglers Mediennotizen

ARD setzt "Hubert ohne Staller" fort und startet "Sportschau Thema", Zuschauer lieben DFB-Pokalkrimi, Score Media tritt Agof bei, WDRmg stemmt Umbau in Rekordzeit, The Economist holt eine Chefin. 

Text: W&V Redaktion

25. April 2019

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ARD a). Verkündet, dass mit "Hubert ohne Staller" die Neuaufstellung einer Serie geglückt sei. Die achte Staffel – die erste ohne Staller alias Helmfried von Lüttichau – erzielte "den höchsten Marktanteil seit Serienstart vor acht Jahren".
Immer mittwochs um 18.50 Uhr stemmte die Reihe mit Hubert alias Christian Tramitz einen durchschnittlichen Gesamtmarktanteil von 10,5 Prozent. Durchschnittlich 2,58 Millionen Fans ab 3 Jahren sahen die neuen Folgen.
Klar ist nun: Die Zuschauer können sich auf eine Fortsetzung von "Hubert ohne Staller" freuen. Voraussichtlich bereits im Herbst werden neue Folgen der Serie im Ersten zu sehen sein. Die Dreharbeiten dazu sind in dieser Woche im bayerischen Voralpenland rund um den Starnberger See, Münsing und Wolfratshausen gestartet. Unternehmensangaben.

ARD b). Startet am 1. Juni um 18.25 Uhr ein neues Sportformat, das "Sportschau Thema". Das Magazin - eine Mischung aus Talkformat und Reportage-Sendung - widmet sich in jeder seiner Ausgaben 60 Minuten lang einem übergeordneten Sportthema von besonderer Relevanz.
"Das Ziel ist dabei, den Zuschauerinnen und Zuschauern Einblicke in Bereiche des Sports zu liefern, die sie ansonsten nicht bekommen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Moderatorin Jessy Wellmer begrüßt dabei bis zu vier hochkarätige Gäste. Unternehmensangaben.

ARD c). Dort haben 8,91 Millionen Fußballfans ab 3 Jahren am Mittwochabend die Liveübertragung vom DFB-Pokalkrimi zwischen Werder Bremen und Bayern München (2:3) verfolgt. Dies entspricht einem Gesamtmarktanteil von 30,5 Prozent.
Die Partie wurde auch live vom Pay-TV-Anbieter Sky übertragen. Unternehmensangaben.

Score Media Group. Der Vermarkter erweitert ab sofort den Mitgliederkreis der Agof, auch in den Sektionen Internet und Mobile. Score-Media-Chef Carsten Dorn: "Der Beitritt in die Agof ist nach dem Aufbau unserer noch jungen Allianz der nächste logische Schritt, um die Stellung und Position der regionalen Tageszeitungen bei digitalen Vermarktungsthemen weiter auszubauen und die Angebote für Mediaagenturen transparent und innerhalb des Marktstandards planbar zu machen. Mit unseren mehr als 270 regionalen Tageszeitungsmarken erreicht die Score Media Group bereits heute allein über die digitalen Kanäle knapp 40 Millionen Unique User im Monat." 
Die Vermarktung der verschiedenen teilnehmenden Verlagsangebote wird weiterhin über die Ströer Digital Group erfolgen. Unternehmensangaben.

WDR Mediagroup. Sieht sich nach massiven Umbauten und einem Stellenabbau in Folge des politisch gewollten Abbaus der Radiowerbung in den Programmen des WDR "deutlich früher als geplant neu aufgestellt". Mit einer schlankeren und effizienteren Gesamtstruktur konzentriere sich das Unternehmen nun aufs Kerngeschäft wie Werbezeitenvermarktung und Programmverwertung, wie es heißt.
Eigentlicher Zielzeitpunkt war Ende 2021. "Nun sind wir bereits heute, im April 2019, ein deutlich schlagkräftigeres Unternehmen, das wirtschaftlich erfolgreich agiert und auf einen hoch kompetetiven Markt vorbereitet ist", betont WDRmg-Chef Michael Loeb. 
Die Neuausrichtung war auch aufgrund der 2016 von der damaligen Landesregierung beschlossenen Werbezeitenreduzierung im Hörfunk notwendig geworden. Im Zuge der Neuausrichtung musste das Unternehmen mehrere Bereiche wie zum Beispiel das Call-Center, den Betrieb des Mausladens oder den Onlinehandel aufgeben. Von ursprünglich 470 Stellen wurden 150 abgebaut. Unternehmensangaben.

The Economist. Die Gruppe beruft Lara Boro zur neuen Vorstandsvorsitzenden. Die Managerin kommt von Informa, wo sie derzeit Vorstandsvorsitzende von Informa Intelligence ist. Boro wird die Position in der Economist Gruppe noch in diesem Jahr, nach dem Rücktritt von Chris Stibbs, dem derzeitigen Chief Executive, übernehmen.
Zusätzlich zu ihrer derzeitigen Rolle bei Informa war Lara Boro zuvor CEO, International bei der Top Right Group (ehemals EMAP) und hatte leitende Positionen bei CPA Global, der Financial Times und Mondex International inne. Unternehmensangaben.

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