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Studien belegen Zuwachs und Akzeptanz
Smart TV erreicht relevante Größe

"Smart TV ist mitten im Massenmarkt angekommen." Weiß Vermarkter Goldbach Germany dank einer Studie. Ihm zufolge sind 80 Prozent der TV-Haushalte smart ausgerüstet.

Text: W&V Redaktion

15. November 2018

Smart TV verbindet den großen Bildschirm mit dem Internet - und ist längst Standard in deutschen Wohnzimmern.
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Gleich zwei Studien belegen aktuell: Smart TV wird zum Standard in deutschen Haushalten. In den ersten drei Quartalen 2018 wurden laut GfK Retail & Technology in Deutschland insgesamt rund 4,6 Millionen Fernsehgeräte verkauft. Davon sind rund 3,4 Millionen (74 Prozent) mit smarten Funktionen ausgestattet, die etwa die Nutzung von Apps oder Mediatheken über das Internet ermöglichen.

Vermarkter Goldbach Germany geht in seiner Analyse des Marktes noch weiter - und verkündet: "Smart TV ist mitten im Massenmarkt angekommen." Ihm zufolge sind 80 Prozent der Fernsehhaushalte smart ausgerüstet, 90 Prozent der Geräte sind demnach auch ans Internet angeschlossen. "Tendenz weiter steigend", so die Münchner.

Wo Smart TV jetzt steht

  • In Deutschland wissen laut Goldbach 97 Prozent der Befragten, was ein Smart TV ist.
  • Im vergangenen Jahr lag die Nutzung bei 54 Prozent. 2018 nahm diese signifikant zu und stieg um 30 Prozent auf 74 Prozent, an.
  • Junge Männer zwischen 14 und 29 Jahren sind dem Vermarkter zufolge die Heavy-User im Markt, sie haben hinsichtlich Häufigkeit und Nutzungsdauer eines Smart TV die Nase vorne.
  • Auch im übergeordneten Vergleich stieg die Relevanz: Über alle Zielgruppen hinweg liegt die Nutzungsdauer bei durchschnittlich einer Stunde pro Tag.
  • 85 Prozent der Nutzer kennen die Funktionsweise des smarten Standards HbbTV, davon wiederum nutzen rund 80 Prozent diesen Service zumindest ab und zu.
  • Im Fokus der Nutzung bei Smart-TV-Geräten stehen ganz klar VoD (Video on Demand) und Apps. Nahezu 100 Prozent der Befragten kannten die beiden Funktionen. 42 Prozent der Befragten nutzen diese sogar täglich.
  • Dass es dabei Werbeunterbrechungen gibt, stört die Nutzer weniger als im Jahr zuvor. Im Gegenteil: Knapp 40 Prozent der Befragten fiel die Werbung dem Vermarkter zufolge zwar auf, empfanden diese aber nicht als störend.

Robert Stahl, Geschäftsführer von Goldbach Germany, stuft die Ergebnisse aus Vermarktersicht positiv ein. Durch die vermehrte Verbreitung von Smart-TV-Geräten würden sich auch die Möglichkeiten innovativer Werbeformate mehren. "Früher hatten wir ganz einfach einen Sender und viele Empfänger, die das gleiche bekommen haben. Durch programmatische Ansätze und Addressable TV steigen die Möglichkeiten für Werbetreibende massiv", so der Sales-Chef.

Goldbach-Germany-Chef Robert Stahl hebt die Werbechancen im Smart TV hervor.

Besonders die Konsumenten würden durch auf sie zugeschnittene Werbekonzepte profitieren. Denn: "Rückkopplungen lassen ein steigendes Engagement zu. Eine sehr spannende Entwicklung, der wir bei der Goldbach große Aufmerksamkeit schenken", so Stahl, der auf das neue Programmatic-Connected-TV-Angebot von Goldbach Germany hinweist. Damit ließen sich erstmals datengetriebene Video-Kampagnen "länderübergreifend, in qualitativ hochwertigen Umfeldern anhand etablierter Online KPIs auf dem Big Screen ausspielen", betont der Goldbach-Chef.

Die Smart-TV-Studie wurde von Goldbach Germany nach 2017 in diesem Jahr zum zweiten Mal erhoben. 1000 Personen zwischen 14 und 69 Jahren wurden mit Hilfe eines BUS Panels befragt.

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