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Privatfernsehen
So sieht der neue TV-Sender der RTL-Gruppe aus

Der Vox-Ableger VoxUp soll ab 1. Dezember eine vorrangig weibliche Zielgruppe ansprechen. Mit im Paket: Ein neues Vermarktungskonzept.

Text: W&V Redaktion

25. September 2019

VoxUp: Ab 1. Dezember On Air - allerdings erst mal nur über Satellit.
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An TV-Sendern mangelt es der deutschen Medienlandschaft nicht – was die Gründungsfreude der Medienmacher aber nicht dämpft: Die Mediengruppe RTL startet zum 1. Dezember diesen Jahres den neuen Sender VoxUp.

Der Kanal, ein Ableger des Senders Vox, ist wie sein "Mutterschiff" in erster Linie auf eine weibliche Seherschaft zugeschnitten – mit Formaten wie "Das perfekte Dinner" oder "Shopping Queen" sowie mit US-Fictionware wie der Kultserie "Ally McBeal", mit der Vox bereits ab Ende der 90er Jahre hierzulande erfolgreich war. VoxUp will aber auch mit Eigenproduktionen aufwarten – und das bereits zum Start.

"Es ist die richtige Zeit für einen neuen Fernsehsender"

Mit dieser Mischung will der Newcomer auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Die definitiv vorhanden ist, so Stephan Schäfer, Geschäftsführer Inhalte & Marken: "Wie innovativ und begeisternd Fernsehen gerade auch für ein jüngeres Publikum sein kann, zeigt Vox wie kein anderer Sender in Deutschland nun schon seit Jahren." Diese Erfolgsgeschichte wolle man mit VoxUp erweitern. "Wir sind überzeugt: Es ist die richtige Zeit für einen neuen Fernsehsender."

Bei der Vermarktung testet die Sendergruppe ebenfalls ein etwas anderes Konzept: Die Werbeinseln der beiden linearen Sender werden gekoppelt. Das heißt: Bei Vox und VoxUp laufen künftig zeitgleich dieselben Werbespots – was den Werbekunden eine höhere Nettoreichweite bringen soll. Ein Modell, das die Vermarktungsallianz Ad Alliance jetzt erstmals in den deutschen Werbemarkt bringt. "Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, Innovationsführer auch in der Werbevermarktung zu sein", so Ad Alliance-Geschäftsführer Matthias Dang.

Der Sender befindet sich aktuell im Lizensierungsverfahren. Senderchef wird Oliver Schablitzki, der innerhalb der Gruppe bereits die Spartenkanäle Nitro und RTLplus verantwortet. Zum Start wird VoxUp zunächst nur über den Astra-Satelliten verbreitet, außerdem ist die Verbreitung in Kabel- und IPTV-Netzen geplant.

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