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Umparken im Kopf
So sieht die neue ADAC Motorwelt aus

Seltener, dafür aber hochwertiger, thematisch breiter und regionaler - so soll das künftig von Burda produzierte Heft die Autofahrer erreichen.

Text: W&V Redaktion

12. September 2019

ADAC Motorwelt: Alles neu ab dem ersten Quartal 2020.
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Ende September vergangenen Jahres verkündete der Automobilclub ADAC einschneidende Veränderungen für sein Mitgliedermagazin ADAC Motorwelt. Jetzt hat das Haus Hubert Burda Media, das den Titel künftig betreut, das neu konzipierte Blatt im Rahmen der Automobilausstellung IAA präsentiert.

Nur noch viermal jährlich, dafür aber in deutlich hochwertigerer Haptik und Optik, großformatig und inhaltlich vielfältiger konzipiert will das Magazin künftig auf 100 Seiten eine Mischung aus "Information, Inspiration und Service" anbieten.

Print bleibt wichtig

Dass man weiter auf Print setzt, hat seinen Grund, betont ADAC-Geschäftsführer Lars Soutschka: "Print steht für Qualität, inhaltliche Tiefe und Glaubwürdigkeit." Die neue Motorwelt sei ein Premium-Magazin, das "diesen Mehrwert des Mediums rund um das Thema mobiles Leben voll ausspielt.

Das übergeordnete Thema bleibt zwar Mobilität, wird aber flexibler interpretiert. Künftig gehe es "um das Gefühl des mobilen Lebens und darum, in Bewegung zu sein, alles zu erreichen, wenn man es möchte." Stärker als bisher finden außerdem kulturelle Themen oder Ereignisse auch ohne Automobilbezug statt.

Dargeboten werden die Inhalte in Form von großzügigen Optiken, Reportagen, Terminplaner, Kolumnen und Tests sowie Interviews mit Prominenten. Hinzu kommt ein übersichtlicher Serviceteil. Auch bekannte Namen schreiben für das Blatt, etwa die Autorin Meike Winnemuth, die als Kolumnistin gewonnen werden konnte.

Sieben regionale Beilagen

Eine stärkere Nähe sollen außerdem in Zukunft regionalen Ausgaben herstellen, die ergänzend hinzukommen: Jede Ausgabe enthält ein mindestens 20-seitiges, von den ADAC-Regionalclubs verantwortetes Supplement mit ergänzenden Informationen und Reportagen speziell aus der jeweiligen Region des Lesers. Sieben verschiedene Supplements werden dafür deutschlandweit produziert und distribuiert.

Ein neues Vertriebskonzept gibt es außerdem: Die ADAC Motorwelt kann künftig gegen Vorlage des Mitgliederausweises sowohl über die ADAC-Geschäftsstellen und Servicecenter bezogen werden. Wer so etwas nicht in seiner Nähe hat, kann alternativ den Weg zu Edeka und Netto antreten: Das Heft kann auch in diesen Märkten kostenlos abgeholt werden.

"Es gibt eine große Überschneidung zwischen den ADAC-Mitgliedern und Einkäufern bei Edeka- beziehungsweise Netto-Märkten", begründet Burkhard Graßmann, Geschäftsführer des Burda-Vermarkters BCN, diesen Schritt. Insofern erreiche der Titel die Leser mit Themen, die sie bewegen, "dort, wo sie sich bewegen". Diese tiefe Beziehung der Nutzer zum Produkt sei ein deutliches Plus – auch für die Werbekunden.

Konzept von Storyboard

Die strategische Partnerschaft zwischen Burda und dem ADAC ist noch relativ frisch: Sie wurde erst im Juli 2019 geschlossen. Demnach ist die Burda-Tochter BCN ab dem ersten Quartal 2020 als Generalunternehmer sowohl für Produktion, Herstellung und Druck als auch für Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution zuständig. Der ADAC bleibt Herausgeber der Motorwelt und ist über den Chefredakteur Martin Kunz auch weiterhin inhaltlich verantwortlich. Das redaktionelle Konzept stammt von der Agentur Storyboard, die auch die laufende redaktionelle Produktion übernimmt. 

 

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