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Aus für Kiosk-Apps
Spiegel-Gruppe fusioniert sein digitales Angebot

Seine digitalen Hefte, bisher in eigenen Kiosk-Apps lesbar, bündelt das Medienhaus fortan in den bestehenden Nachrichten-Apps der Marken "Spiegel" und "Manager". Das Funktionsupdate erscheint morgen.

Text: W&V Redaktion

15. März 2021

So sieht das neue "In-App-Magazin" aus.
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Die Spiegel-Gruppe integriert die digitalen Heftausgaben von "Spiegel", "Manager Magazin" und "Harvard Business Manager" in ihren bestehenden Nachrichten-Apps. Die Titel waren bisher in eigenen Kiosk-Apps lesbar, die nach einer Übergangszeit nicht mehr mit Inhalten befüllt werden.

Das neue "In-App-Magazin" basiere auf dem "Urgedanken des Print-Heftes als Nachrichten-Magazin", erklärt Matthias Streitz, Leiter Entwicklungsredaktion der Spiegel-Gruppe: "Die Angebote unserer Marken sollen für Leserinnen und Leser so einfach wie möglich umfassend nutzbar sein. Deshalb wollen wir die Vorzüge unserer Magazine noch näher zu ihnen bringen."

Dafür seien die millionenfach genutzten Nachrichten-Apps die idealen Türöffner. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten künftig in derselben Umgebung, in der sie auch aktuelle News und Analysen finden, das journalistische Angebot der gedruckten Ausgaben.

Die digitalen Heftausgaben sind in den Apps durch ein eigenes Magazin-Icon gekennzeichnet. Ausgewählte Artikel bekommen außerdem eine Vorlesefunktion.

Mit einem neu entwickelten Offline-Modus können kompakte Versionen der Heftausgaben in der App heruntergeladen und unabhängig von der Netzverbindung gelesen werden. Alternativ dazu stehen die Ausgaben im Print-Layout als PDF zum Download bereit, teilt das Medienhaus mit.


Autor: Maximilian Flaig

studierte Amerikanistik in München, volontierte bei W&V und schrieb währenddessen auch für die Süddeutsche Zeitung. Der gebürtige Kölner betreut die Themenbereiche Marketing Tech, digitale Geschäftsmodelle und SEO/SEA.

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