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Video-Offensive
Stern lässt Kevin Kühnert und Philipp Amthor aufeinander los

Gruner + Jahr will jede Woche auf YouTube über brisante gesellschaftliche Fragen diskutieren und hat sich für den ersten Talk zwei prominente Köpfe geholt: Kevin Kühnert und Philipp Amthor.

Text: W&V Redaktion

25. Juni 2019

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Hoch oben über den Dächern von Hamburg lässt sich gut plaudern - findet man bei Gruner + Jahr. Am 27. Juni startet der Verlag unter seiner Nachrichtenmarke Stern das wöchentliche Debattenformat Diskuthek und hat dafür ein eigenes Rooftop-Studio auf dem Dach seines Verlagsgebäudes eingerichtet. 

Für den ersten Termin hat das Magazin zwei bekannte Gesichter eingeladen, denen YouTube nicht fremd ist: Den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert und den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor. Letzterer hatte auf die Attacke des Influencers Rezo gegen seine Partei bereits eine Antwort gedreht, die allerdings niemals online ging. Nun kann er seine Sicht der Dinge darlegen und redet mit Kühnert unter anderem über die Wohnungskrise, die "Luxus-Grün-Mentalität" und darüber, warum die Volksparteien gerade keine jungen Leute erreichen.

Moderiert wird das Bewegtbildformat von Melanie Stein und Aimen Abdulaziz-Said. In den weiteren Folgen wird es um Polizeigewalt, die Legalisierung von Cannabis und Rassismus im Deutschrap gehen. Das Ziel: kontrovers über aktuelle gesellschaftspolitische Themen diskutieren.

Als Video-on-Demand ist Diskuthek auf Stern.de und YouTube zu sehen. In Live-Videos auf YouTube wird zusätzlich mit weiteren Experten diskutiert sowie auf Kommentare der Community reagiert, die sich über die Kommentarfunktion zu Wort melden können.

"Mit Diskuthek bietet der Stern den Usern ein neuartiges Angebot, das guten Journalismus mit innovativen Video-Elementen vereint", sagt Isa von Heyl, Head of Video & Audio beim Stern.  "Dahinter steht sowohl eine eigens gegründete Talkshow-Redaktion als auch die ganze journalistische Kompetenz des Stern, die beispielsweise bei der Recherche und dem Fact-Checking zum Einsatz kommt."

An den Produktionskosten beteiligt hat sich auch die YouTube-Mutter Google. Sie hat dem Stern über ihre Google-News-Initiative eine Anschubfinanzierung gewährt hat.

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