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American Football
Super Bowl verliert im TV viele US-Fans

Und bei ProSieben kommen neue hinzu: Die Zuschauermarke beim Super Bowl ist unter 100 Millionen gefallen. In München kam es dagegen zum neuen Fan-Rekord!

Text: W&V Redaktion

5. Februar 2019

Der Super Bowl 2019 wurde in Atlanta ausgetragen. Das Stadion von Mercedes-Benz wurde 2017 eröffnet.
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Der Super-Bowl-Sieg der New England Patriots gegen die Los Angeles Rams hat in den USA die wenigsten TV-Zuschauer seit mehr als einem Jahrzehnt vor die Bildschirme gelockt. Das Finale der National Football League (NFL) sahen beim Sender CBS nach vorläufigen Angaben des Analyseunternehmens Nielsen zufolge durchschnittlich 98,2 Millionen Menschen.

Seit dem Höchstwert von 114,4 Millionen Zuschauern beim Sieg der Patriots über die Seattle Seahawks 2015 ging die Zuschauerzahl damit in jedem Jahr zurück. 2018 sahen noch 103,5 Menschen die Niederlage von New England gegen die Philadelphia Eagles. Weniger Zuschauer als dieses Jahr waren es zuletzt 2008.

Der Sender CBS teilte mit, dass der 53. Super Bowl in den USA inklusive Streamingdiensten von 100,7 Millionen Menschen gesehen wurde. In sozialen Netzwerken beklagten Zuschauer, dass das defensiv geprägte Spiel langweilig gewesen sei.

Hierzulande guckten mehr zu

Das scheint deutsche Zuschauer nicht zu stören: ProSieben als übertragender Sender hierzulande verkündet den "besten Super Bowl aller Zeiten". Die Liveübertragung des 53. Super Bowls aus Atlanta erzielte demnach im Schnitt satte 43,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und liegt damit deutlich über den Werten bei der Premiere auf ProSieben im letzten Jahr (39,6 Prozent) und dem bislang besten Super Bowl in Sat.1 (43,5 Prozent am 7. Februar 2016).

Bis zu 54,1 Prozent verfolgten im vierten Quarter die Abwehrschlacht mit dem 13:3-Sieg der New England Patriots gegen die Los Angeles Rams. Insgesamt sahen durchschnittlich 1,92 Millionen Football-Fans (TV und Stream auf sämtlichen Plattformen) in der Nacht von Sonntag auf Montag das Football-Spiel mit dem sechsten Titel für den Quarterback-GOAT Tom Brady und die Patriots.

Und die Werbeschlacht war groß

In den Werbepausen drehte sich in diesem Jahr vieles um Roboter und digitale Assistenten. Aber am kuriosesten war wahrscheinlich der Burger-King-Spot mit Andy Warhol  im letzten Viertel des Spiels. Hier die Übersicht der besten Spots im Super-Bowl-Umfeld - dem teuersten überhaupt.

ps/dpa

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