Anzeige

Werbe- und Empfehlungsplattform
Taboola geht in den USA an die Börse

Der Spezialist im Bereich Inhalte-Empfehlungen im Netz hat eine Fusionsvereinbarung mit der ION Acquisition Corp als Mantelunternehmen getroffen. Gemeinsam gehen sie an die Börse.

Text: W&V Redaktion

26. Januar 2021

Taboola geht an die Börse.
Anzeige

"Menschen sollten nicht nach Informationen suchen, Informationen sollten nach Menschen suchen" - Unter diesem Motto gründete Adam Singolda im Jahr 2007 Taboola, der seit dem Start CEO des Unternehmens ist. Taboola funktioniert ähnlich wie eine Suchmaschine, nur umgekehrt. Heute ist sie eine international führende Plattform und Spezialist von Inhalte-Empfehlungen im Netz.

Jetzt gab das Unternehmen bekannt, in einer Fusion mit der ION Acquisition Corp - die bereits an der NYSE (New York Stock Exchange) sind - an die Börse zu gehen. Die beiden Unternehmen behalten den Namen Taboola und werden an der NYSE unter dem neuen Symbol "TBLA" gelistet und gehandelt. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2021 erwartet.

Taboola gibt täglich redaktionelle und bezahle Empfehlungen nativ an mehr als 500 Millionen Menschen. Zu den Kunden zählen Publisher wie CNBC, NBC News und El Mundo.

Diese Funktionen plant Taboola

Zum einen wird es sogenannte "Powering-Empfehlungen" geben. Damit empfiehlt Taboola im Laufe der Zeit E-Commerce-Produkte, -Anwendungen, -Spiele und mehr. Zudem sollen laut eigenen Angaben von Taboola künftig relevante Empfehlungen überall bereitstehen - auf jedem Gerät, jedem angeschlossenen Fernseher, jedem Auto.

"Ich bin stolz darauf, in einem offenen Web-Unternehmen zu arbeiten, das sich nur auf die Ziele und die Zukunft unserer Partner konzentriert, ohne Identitätskrisen. Es ist ganz einfach - wir wachsen nur, wenn unsere Partner wachsen. Für immer", schreibt CEO Singolda. "Wir bringen die Technologie, die Daten und den Umsatz auf noch mehr Websites, Geräte, Connected TV und mobile Apps da draußen und treiben das Wachstum unserer Werbekunden durch das offene Web voran."


Autor: Nadia Riaz

volontierte bei W&V und Kontakter, war anschließend Redakteurin bei LEAD, wo sie ihre Begeisterung für Digital- und Tech-Themen entdeckte. Nadia hat München für Hamburg ausgetauscht und schreibt jetzt als freie Autorin für W&V am liebsten über Blockchain und KI.

Anzeige