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Neues Genre beim Streamingdienst
TV Now startet eine True Crime-Offensive

Der Streamingdienst der RTL-Gruppe verfilmt Kriminalfälle, die deutschlandweit für Aufsehen gesorgt haben. Dabei spielt auch die Gruner + Jahr-Marke Stern Crime eine wichtige Rolle.

Text: W&V Redaktion

27. Oktober 2020

TV Now sorgt für Gruselstimmung - auch mit dem "Maskenmann".
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True Crime ist ein Genre, das viele Fans hat. Das weiß man auch in der Bertelsmann-Familie, wo unter anderem Gruner + Jahr seit Jahren den Stern-Ableger Stern Crime herausbringt. Jetzt dehnt der Konzern das Geschäft mit dem Verbrechen weiter aus: Im Rahmen einer True-Crime-Offensive nimmt sich der hauseigene Streamingdienst TV Now Kriminalfälle vor, die deutschlandweit für Aufsehen gesorgt haben.

Die ersten Fälle, die verfilmt werden, stehen schon fest: Zum einen werden die Geschichten vom sogenannten "Maskenmann“ und von Sven H., einem Mann mit einem dunklen Geheimnis, produziert. Außerdem soll das Format "Obduktion" (AT) mit dem Berliner Rechtsmediziner und Krimiautor Michael Tsokos, der die Obduktion von zwei echten Kriminalfällen zeigt, für Erschauern sorgen.

Zweigleisige Strategie

Alle drei True-Crime-Formate werden ab Anfang 2021 auf TV Now abrufbar sein. Ergänzend kommt noch die fiktionale Serie "The Investigation", hinzu, bei der es um den Mord des dänischen Erfinders Peter Madsen an der norwegischen Journalistin Kim Wall geht.

"Wir setzen bei TV Now auf Vielfalt", so Co-Geschäftsleiter Henning Tewes. Deshalb freue man sich sehr, den Usern ab 2021 mit True Crime noch ein weiteres neues Genre anbieten zu können. "Hier werden wir im Rahmen der Offensive zweigleisig fahren: Mit der Übertragung der Marke Stern Crime wollen wir den Zuschauern die hervorragende Recherchearbeit der Kollegen auch im Streaming zur Verfügung stellen." Vor allem die UFA Show & Factual-Produktion "Der Maskenmann" sei "ein schönes, weiteres Beispiel" für die enge Zusammenarbeit innerhalb der Bertelsmann Content Alliance.

Im kommenden Jahr sollen im Rahmen der Offensive noch weitere Formate folgen.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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