Anzeige

Twitter-Reaktionen
Twitter spottet über "Helene Fischer"-Show

Hatte Sat.1 etwa zu viel versprochen für die große Schlager-Show “Helene Fischer – Ein Abend im Rausch”? Auf Twitter gehen die Meinungen über den langen TV-Abend weit auseinander.

Text: W&V Redaktion

13. November 2021

Auf Twitter gehen die Meinungen zur "Helene Fischer"-Show weit auseinander
Anzeige

Bevor ihr erstes Kind auf die Welt kommt, übt sich Helene Fischer noch einmal in TV-Omnipräsenz. Nach einer ZDF-Doku über das neue Album “Rausch” und ihrem Auftritt bei “Wetten, dass..?” am vergangenen Wochenende gab es am Freitag nun in Sat.1 die Show “Helene Fischer – Ein Abend im Rausch”. Neben perfekt inszenierten Darbietungen von Songs aus ihrem neuen Album – mit Stefan Raab als Music Supervisor im Hintergrund – gab es in dem Special einen gemütlichen Plausch mit Moderator Steven Gätjen. Darin, so hieß es vorab in der Berichterstattung, sollte sich Helene Fischer “privat wie selten” zeigen und entspannt “aus dem Nähkästchen” plaudern.

Große Erkenntnisse um Äpfel und Tomaten

Dabei zeigte sich Helene Fischer als routinierter Medien-Profi, der gerade so viel verrät, dass bei allem vermeintlichen Anschein der Nahbarkeit die Mauer der Privatsphäre weiterhin steht. Wie pikant es tatsächlich ist, dass Frau Fischer gerne Tomaten isst, Äpfel aber ganz besonders liebt und den Sonntag schon mal zum "lange schlafen und einfach rumlümmeln” nutzt, sei dahingestellt. Tiefsinniger wurde es nur gelegentlich, wenn Helene Fischer beispielsweise gefragt wurde, was auf ihrem Grabstein stehen soll. Ihre perfekt poetische Antwort zeigte allerdings, dass die Fragen vermutlich vorab abgesprochen worden sein dürften: “Sie hat das Leben geliebt und ging mit einem Strahlen.”

Der Quoten-Rausch blieb bei der Fischer-Show mit durchschnittlichen 1,99 Millionen Zuschauern und 7,2 Prozent Marktanteil aus, und auch in den Twitter-Reaktionen zeigte sich ob den “Abends im Rausch” erstaunliche Nüchternheit.

Helene Fischer polarisiert – doch in einem ist sich Twitter einig

Zunächst nahm alles seinen gewohnten Gang – wie immer, wenn Helene Fischer im TV auftaucht, machte die Twitter-Gemeinde deutlich, wie sehr die Schlager-Sängerin polarisiert:

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Abgesehen davon wurden abwechselnd der seichte Gesprächsgang des vermeintlich mega-privaten Gesprächs kritisiert...

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

… und dann wiederum die Fragen von Moderator Gätjen:

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Zumindest herrscht also größtenteils Einigkeit über die Gesprächsrunde.

Vielleicht hätte es auch einfach nur um die Musik gehen sollen und nicht um tiefgreifende Erkenntnisse ums Lieblingsobst – denn das neue Album scheint sogar den einen oder anderen Kritiker rumzukriegen, was sogar neue Verschwörungstheorien rund um die Corona-Impfung heraufbeschwor:

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Alles in allem hatten sich die Zuschauer ob der großen Töne, die Sat.1 vorab von Helene “nahbar wie nie” Fischer gespuckt hatte, offenbar mehr erwartet.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Der wahren Zielgruppe, den Helene-Fischer-Fans, hatte es dennoch gefallen – nicht zuletzt, da sie von der schwangeren Sängerin noch ein wenig Show-Einlage bekommen, bevor diese vermutlich erst einmal in die Baby-Pause geht. Doch, wie einige auf Twitter schon vermuten, wird Workaholic Helene diese womöglich auch überspringen:

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.


Autor: Hannah Klaiber

Hannah Klaiber führt seit 2011 die Schmier & Fink UG in München und Berlin, die seit jeher auf das "Star Wars"-Motto setzt: "Do… or do not. There is no try." Bevor sie sich mit ihrer Redaktionsagentur den größten beruflichen Traum erfüllt hat, tobte sie sich unter anderem als Head of Entertainment Department beim Condé Nast-Verlag aus. Dafür, dass es auch in ihrer Freizeit nie langweilig wird, sorgen ihre zwei Hunde Lumi und Averell genauso wie ihre Arbeit als ehrenamtliche Sanitäterin.

Anzeige