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Havas-Umfrage
Unser Online-Verhalten in Corona-Zeiten

Laut einer Umfrage von Havas ist der Informationsbedarf der 14-69-jährigen höher denn je. Das größte Vertrauen in Bezug auf die Corona-Thematik genießen dabei die klassischen TV-Nachrichten.

Text: W&V Redaktion

23. März 2020

Der Havas Media Corona Monitor zeigt, wie Corona das Onlineverhalten in der vergangenen Woche beeinflusst hat.
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Der Havas Media Corona Monitor hat per Umfrage ermittelt, nach welchen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus die 14-69-jährigen in der vergangenen Woche am meisten gesucht haben, welche Quellen sie dabei bevorzugen und wie häufig sie sich auf den neuesten Stand bringen. Bemerkenswert: 89 Prozent informieren sich mehrmals täglich zu den neuesten Entwicklungen rund um das Virus. Je älter, umso höher der Informationsbedarf.

Ältere Menschen informieren sich besonders häufig zu Corona.

Die klassischen TV-Nachrichten genießen dabei das höchste Vertrauen. Weit abgeschlagen sind Social Media und Podcasts. Trotz dem durchschlagenden Erfolg der täglichen Reihe mit Virologe Christian Drosten

Fernsehen schlägt Internet.

Fernsehnachrichten werden als besonders vertrauenswürdig empfunden.

Der Virus ändert auch unser Shoppingverhalten und könnte den Lebensmittellieferdiensten endlich zum Durchbruch verhelfen.

Immer mehr Menschen können sich vorstellen, Lebensmitel online zu bestellen.

Und wie sieht es mit Werbung aus? Die Mehrheit der Befragten findet es in Ordnung, wenn Unternehmen weiter werben, solange das Kerngeschäft nicht leidet. Werbung, die die Corona-Thematik aufgreift wird dabei sogar als äußerst positiv wahrgenommen.

Werbung sorgt in der Krise für ein Stück Normalität.

Der Mehrheit gefällt es, wenn Unternehmen die Coronathematik aufgreifen.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn das Virus genutzt wird, um sich in ein besseres Licht zur rücken.

Mit Corona werben ja, aber nicht heucheln.

Auch wenn vermutlich die Reisebranche derzeit am meisten leidet, kann sie sich auf einen Kundenansturm einstellen, sobald das Schlimmste überstanden ist.

Darauf freuen sich die Befragten am meisten, sobald die Krise vorbei ist.

Befragt wurden 500 Menschen zwischen 14 und 69 Jahren im Zeitraum vom 17. bis 19. März.

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