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Top-Verlagspersonalie
US-Zeitungsverlag Gannett braucht einen neuen CEO

Nach dem Umbau des Konzerns will CEO Robert Dickey seinen Posten im kommenden Jahr aufgeben. Egon Zehnder hilft bei der Nachfolger-Suche.

Text: W&V Redaktion

10. Dezember 2018

CEO Robert Dickey will im Mai 2019 von seinem Posten zurücktreten.
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Das kommende Jahr wird mehrere personelle Wechsel an der Spitze internationaler Verlagshäuser bringen. Nachdem erst vor Kurzem Condé Nast und die Economist Group angekündigt hatten, dass sie sich auf die Suche nach neuen Geschäftsführern begeben (W&V Online berichtete), folgt jetzt der US-Zeitungsverlag Gannett.

Der derzeitige CEO Robert Dickey hat Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass er im Mai 2019 von seinem Posten zurücktreten wolle. Gannett hat inzwischen die Schweizer Personalberatung Egon Zehnder beauftragt, einen Nachfolger für Dickey zu suchen, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt.

Dickey hatte seinen Posten 2015 übernommen und die Ausgründung der Broadcasting-Unit in ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit dem Namen Tegna durchgeführt.

Parallel initiierte er das USA Today Network, in das der überregionale Flaggschifftitel USA Today und die 109 lokalen und regionalen Zeitungen des Unternehmens integriert wurden. Das USA Today Network ist die größte Zeitungskette der USA.

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