Anzeige

Markt-Media-Studie der Verleger
Vermarkterstudie B4P nimmt neue Themen auf

Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung GIK legt die aktuelle Konsumenten- und Medien-Studie B4P vor. Mit einigen Neuerungen.

Text: W&V Redaktion

9. Oktober 2018

Julia Scheel, Sprecherin der GIK-Geschäftsführung.
Anzeige

Die diesjährige Markt- und Media-Analyse Best for Planning (B4P) ist fertig. Die Untersuchung von Mediennutzung und Konsumverhalten bringt die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) seit 2013 heraus. Die GIK ist ein Zusammenschluss der fünf Großverlage Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media.

Die vorliegende B4P kommt mit ein paar Neuerungen daher. Als Trendthemen haben die GIK-Experten 

Digitalisierung, Tech und Superfoods aufgenommen. So bildet B4P 2018 diesmal das Kaufverhalten der Konsumenten bei Trend-Nahrungsmitteln ab. Denn Superfood wie Goji, Quinoa oder Chia werden laut B4P bereits von 16 Prozent der Deutschen verwendet, das sind hochgerechnet rund 11 Millionen Menschen.

Nachhaltiger Lebensstil

Sogar die schon vor Jahren ausgerufenen Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) gibt es offenbar noch: Laut B4P gehören dieser Zielgruppe inzwischen rund 53 Prozent der Deutschen an (2017: 49 Prozent). Eine weitere Folge der neuen Achtsamkeit ist die steigende Bedeutung von Gütesiegeln der Lebensmittelbranche in den Augen der Verbraucher. Und im Interesse für Gesundheitsthemen in Zeitschriften, das haben laut B4P 52 Prozent) der Deutschen.

Vielleicht müssen sie das auch - Stichwort: alternde Bevölkerung. Unter den von der B4P gelieferten "Fun Facts" ist nämlich auch dieser hier zur Haarfarbe: Die meisten deutschen Köpfe sind brünett (39 Prozent) - gefolgt von grau (21,5 Prozent).

Digitale Technik

Die Ausgabe der B4P 2018 setzt sich auch mit technischen Neuerungen als Treiber für die Veränderung in Märkten auseinander. So hat sie sich angeschaut, bei wem Sprachassistenten wie Alexa, Cortana und Siri verbreitet sind und wie aufgeschlossen die Menschen für autonomes Fahren sind. Darüber hinaus könne sich etwa ein Viertel (26 Prozent) der Bevölkerung vorstellen, ein Elektro-Auto zu kaufen.

Ein weiteres Zukunftsthema: Mobile Payment. Aktuell nutzen es laut B4P gut 3 Prozent der Deutschen  – rund 8 Prozent planen die Nutzung in den nächsten ein bis zwei Jahren.

Influencer

Ab dem aktuellen Jahrgang wirft die B4P einen Blick auf die Follower von Youtube- und Instagram-Stars. Und passend dazu auf die Verwendung mobiler und smarter Geräte wie Smartphone, Tablet und Wearables sowie Einstellungen zu Social Media und zum Datenschutz. Schließlich fühlen sich zwei Drittel der Millennials unwohl, wenn sie ohne Smartphone unterwegs sind - mehr als in anderen Altersgruppen (Millennials in der B4P definiert als Jahrgänge 1980 bis 1999). Laut B4P darf es aber bei den Jüngeren auch gern mal klassisch sein: 51 Prozent der 14- bis 39-Jährigen sagen, dass ihnen Tageszeitungen bei der Meinungsbildung helfen.

Kommuniziert aber wird vor allem per Messenger wie Whats App. 2015 nutzten laut B4P 69 Prozent der Unter-50-Jährigen diese Kurznachrichten-Apps, 2018 sind es 88 Prozent.

Was bleibt: Die Erfassung der bisherigen Medienkanäle (185 Zeitschriften, 60 Belegungseinheiten von Tageszeitungen, 10 TV-Sender, Radio inklusive Online-Audio, Plakat und Kino, 783 Websites, 390 Angebote der mobilen Website-Nutzung und 198 Apps).

"Die Markt- und Medienwelt ist geprägt von Veränderung, Innovation und damit einer Fülle von Möglichkeiten. Unser Anspruch ist es, die Welt der Medien und der Marken umfassend abzubilden und diese Daten sinnvoll zu verbinden", sagt Julia Scheel, Sprecherin der GIK-Geschäftsführung.
Best for Planning

 analysiert seit 2013 Mediennutzung und Konsumverhalten und betrachtet rund 2400 Marken in mehr als 120 Marktbereichen sowie die Kanäle für crossmediale Mediaplanung. Den Berichtsband gibt es zum Herunterladen  oder per Mail (kostenpflichtig).

Anzeige