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Programm-Offensive
Vorabend: Sat.1 probiert's mit einer Erfindershow

Neuer Anlauf: Ab 7. Januar sendet Sat.1 im Vorabendprogramm ab 19 Uhr die tägliche Erfindershow "Wie genial ist das denn?!". 

Text: W&V Redaktion

20. Dezember 2018

Der "Skibootbutler" ist eine Verschlusshilfe für Skischuhe, die es bereits im Handel gibt. Die Erfindung von Michael Völkel ist eine der präsentierten bei "Wie genial ist das denn?!" in Sat.1.
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Sat.1 erreicht am frühen Abend nicht so viele Zuschauer, wie der Privatsender gern hätte. Der neue Plan dagegen: "Wie genial ist das denn?!" - eine tägliche Sendung, in der je drei Erfinder gegeneinander antreten.

Ab 19 Uhr versammelt sich nach und nach ein knappes Drittel der erwachsenen Fernsehzuschauer vor dem Bildschirm. Der Anteil steigt bis etwa 21 Uhr auf etwa 42 Prozent und fällt dann wieder ab. Die meisten Erwachsenen sehen zwischen 19 Uhr und 22.30 Uhr fern. Hier wird auch das meiste Geld mit Werbung verdient.

Von der Zuschauergunst um 19 Uhr herum profitieren vor allem tägliche Formate wie "RTL aktuell", "Galileo" (auf ProSieben), "Das pefekte Dinner" (Vox) und "Berlin Tag und Nacht" (RTL II), eine halbe Stunde später schlagen sich wechselnde ZDF-Krimiserien oder "Bares für Rares" (ZDF Neo) ganz gut (mit teilweise über einer Million Sehern).

Sat.1 hat auf dem Sendeplatz 19 Uhr schon viel experimentiert, gilt es doch, hier den Hebel für eine starke Primetime anzusetzen. Zuletzt war "Unser allerschönstes Weihnachten" gelaufen - und gescheitert. Sat.1 hat rasch "Genial Daneben – Das Quiz" auf den Sendeplatz gehievt, um die Quoten zu retten, aber die Rückkehr von Hugo Egon Balder und Promi-Team erreicht seit Montag (17. Dezember) gerade mal gute 3 Prozent des Fernsehpublikums (19.12.: 3,1 Prozent/0,78 Millionen Zuschauer; 14- bis 49-Jährige: 3,1 Prozent/0,21 Millionen).

Mit Genialität zur Quote

Nun also sollen's die Erfinder richten. Kreative Menschen, die Ideen haben, die den Alltag der Menschen erleichtern, formuliert es Sat.1. Mit Innovationen wie dem "Skibootbutler", dem "Room in a Box" oder dem "Frankfurter Brett" für die Küche.

Die Erfinder sollen sowohl die Konsumenten als auch eine Fachjury überzeugen. Pro Sendung stellen drei Genies ihre Ideen vor, der beste der Woche bekommt 3000 Euro. Durch die Show führen die Moderatoren Meltem Kaptan, Comedienne und Hobby-Erfinderin, und "Frühstücksfernsehen"-Reporter Philipp Hageni.

Im Unterschied zu beispielsweise der Vox-Gründershow "Die Höhle der Löwen" aber besuchen die Sat.1-Moderatoren die Tüftler zu Hause. Anschließend bestimmen Verbraucher per Abstimmung den Tagessieger - und diese Sieger werden dann im Wochenfinale am Freitag von einer Fachjury begutachtet, die den Sieger kürt.

Die Jury besteht aus Horst Veith, Erfinder von mehr als 100 Produkten (u.a. Knicktrinkhalm), Fränzi Kühne, (Mit-) Gründerin der Digitalagentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) und jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands in einem börsennotierten Unternehmen, dem Wirtschaftspsychologen und Unternehmer Leon Windscheid sowie dem Patentanwalt Rolf Claessen.

"Wie genial ist das denn?!" wird produziert von Warner Bros. ITVP Deutschland. Ob das Format den Vorabend neu erfindet, stellt sich ab 7. Januar heraus.

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