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RTL-Gruppe
VoxUp: Das sind die Inhalte des neuen Senders

Senderchef Schablitzki und Vermarktungschef Kösling erklären das Angebot des neuen RTL-Senders VoxUp. Am 1. Dezember startet der Kanal, mit dem die Macher auf die OWM-Forderung nach höheren Nettoreichweiten reagieren.

Text: W&V Redaktion

20. November 2019

"Shopping Queen"-Moderator Guido Maria Kretschmer wirbt in doppelter Ausführung für VoxUp.
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Die Manager von Privatsendern können das Klagelied der Werbetreibenden im Schlaf mitsingen: Die OWM mahnt jedes Jahr aufs Neue höhere Nettoreichweiten an. Die Forderung: Die Sender sollen sich auf ihren Markenkern konzentrieren, in die Programme investieren und innovativ agieren. Das tut die Mediengruppe RTL ab 1. Dezember einmal mehr mit ihrem neuen Angebot VoxUp. "Der Sender ist unsere Antwort auf die Frage nach höheren Nettoreichweiten in einer der nachgefragtesten Zielgruppen", sagt Andreas Kösling, Sales-Chef der Ad Alliance.

Das neue Angebot ist als Spin-Off von Vox konzipiert und soll den Zuschauerinnen ab 30 neben dem Hauptprogramm ein komplementäres Angebot machen. "Mit VoxUp sprechen wir ganz bewusst dieselbe Zielgruppe an wie mit Vox", erklärt der Senderverantwortliche Oliver Schablitzki, der auch Nitro sowie RTLplus steuert.

Senderchef Oliver Schablitzki (l.) und Andreas Kösling, Sales-Chef der Ad Alliance.

Das Programm wird ein bunter Mix aus Bekanntem und Neuem

VoxUp zeigt alles rund um die Themenwelten Reisen, Familie, Shopping und Hochzeit, die auch Vox bedient. "Für uns spielen von Tag 1 an auch Eigenproduktionen eine wichtige Rolle", betont Schablitzki. Den Auftakt macht "Mein Traumhaus am Meer". Die acht Folgen laufen ab dem 4. Dezember. Drei Tage später startet dann "Ein Baby zieht ein" - eine Dokusoap, bei der sieben junge Familien begleitet werden. Der Clou dabei: Es handelt sich um eine "Pre-Vox"-Premiere. Das bedeutet, dass die große Schwester das Format erst im nächsten Jahr zeigt. Noch in der Entstehung befindet sich eine weitere Eigenproduktion: Eine Dokusoap zum Thema Camping, die im ersten Halbjahr 2020 anlaufen wird. Zeitnah folgt als Free TV-Premiere die Serie, die bereits auf TV Now zu sehen war: "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" mit Patrick Dempsey in der Hauptrolle.

Darüber hinaus wird die Primetime von VoxUp eine zusätzliche Bühne für große Vox-Brands wie "Shopping Queen", "Sing meinen Song", "Höhle der Löwen" oder "Das perfekte Dinner" sein. "Die bekannten Vox-Marken platzieren wir genau an den Abenden, an denen sie bei Vox nicht zu sehen sind", sagt Schablitzki.

Auch aktuelle US-Serien wie "Rizzoli & Isles" oder "Chicago Fire" finden bei VoxUp eine Heimat. Neben Eigenproduktion, Vox-Brands und US-Serien steht auch Kultiges im Programmschema, wie die einst sehr erfolgreiche Anwaltsserie "Ally McBeal", die am Launchtag erstmals zu sehen ist und frühere Erfolgsformate wie "Schmeckt nicht, gibt’s nicht" mit Tim Mälzer.

Wochentags gibt es vom Start weg drei große Themenblöcke: Wohnen (vormittags, mittags), Genuss (nachmittags) sowie Tiere (Vorabend). Samstags zeigt VoxUp tagsüber "Vier Hochzeiten und eine Traumreise" und sonntags dann "Shopping Queen".

Die Mediengruppe wird zum Start ordentlich trommeln: Nicht nur auf den hauseigenen Kanälen, sondern auch Digital und Digital Out of Home. "Es handelt sich um eine der größten Kampagnen der Mediengruppe in den letzten Jahren, wir erreichen damit rund 80 Prozent der Zielgruppe", freut sich der Senderverantwortliche.

VoxUp ist über alle großen Plattformen erreichbar, darunter Unity, Astra Satellit sowie Vodafone und Telekom mit Magenta TV. "Nach aktuellem Stand erzielen wir eine technische Reichweite von rund 90 Prozent", sagt Schablitzki.

Das eigentliche Novum ist die gekoppelte Spotausstrahlung

Das inhaltliche Konzept ist durchdacht, wenngleich nicht bahnbrechend neu. Markenverlängerungen gibt es auch in der Mediengruppe beispielsweise mit RTL plus bereits. Das eigentlich Besondere an VoxUp ist die Bundle-Lösung bei der Werbung. Erstmals werden im deutschen Markt Werbeinseln zweier Sender konsequent gekoppelt ausgestrahlt. "Wir kommen mit dem Start von VoxUp der Forderung unserer Werbekunden nach hohen Nettoreichweiten und mehr Umfeldern auf dem Vox-typisch hohen Qualitätsniveau nach", sagt Kösling.

Damit es nicht zu unschönen Unterbrechungen im Programm des jungen Senders kommt, versuchen die Verantwortlichen die Inseln zwar so synchron wie möglich zu schalten, das aber nicht auf Biegen und Brechen. "Das Programmerlebnis der Zuschauer hat die höchste Priorität, deshalb gibt es eine redaktionelle Kontrolle über die Unterbrechung", sagt Schablitzki. Ein Ansatz, der mit hohem personellem Aufwand verbunden ist. Doch nur so wird verhindert, dass ein Dialog abrupt unterbrochen wird.

Noch zeigt sich die Werbewirtschaft zurückhaltend 

Viele warten erst einmal ab. Doch Kösling ist sich sicher: "Die Kunden werden die zusätzlichen Reichweiten zu schätzen wissen." In den ersten vier Wochen bucht die Ad Alliance die Vox-Kampagnen ohne Aufpreis bei VoxUp parallel ein. Ab Januar wird sich dann zeigen, wie ernst es den Werbekunden mit der Forderung nach höherer Nettoreichweite ist.

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