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Guerilla-Marketing
Was Jérôme Boateng im Berliner Späti machte

Der Fußball-Star promotete sein neues Magazin "Boa" mit einer spontanen Kiosk-Aktion.

Text: W&V Redaktion

12. November 2018

Jérôme Boateng, aktiv im Vertrieb.
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Bei den kommenden Länderspielen gegen Russland und die Niederlande ist Fußball-Star Jérôme Boateng bekanntlich nicht mit dabei. Das hat aber auch sein Gutes: Denn so hat der der FC Bayern-Kicker mehr Zeit, sein neues Magazin Boa, das am 11. November an den Start ging, zu promoten.

Als Ort dafür suchte er sich ein klassisches Berliner "Späti" aus: Am vergangenen Sonntag stellte sich Boateng selbst hinter die Kasse eines Kreuzberger Kiosks und verkaufte die ersten Ausgaben seines Magazins.

Die Aktion, die sich die zum Content-Marketing-Spezialisten Territory gehörende Agentur Honey ausdachte, war nicht angekündigt, die Presse nicht informiert. Lediglich Boateng selbst hatte auf seinem Instagram-Channel einen kurzen Aufruf gepostet: "Berliner, schaut vorbei".

Block Party mit Boa

Das machten sie dann auch zahlreich – in den späteren Abendstunden mit prominenter Verstärkung: In dem Kiosk am Mariannen stieg einer Blockparty, bei der unter anderem Boatengs Schwester, die Musikerin Avelina, und Quame 65 auftraten. Jérômes Bruder und Rapper BTNG, Kumpel Ali Bumaye, Rapper Luciano sowie Schauspieler Kida Khodr Ramadan schauten ebenso vorbei.

Das Magazin, das der Fußballer zusammen mit Territory entwickelt hat, richtet sich an die Zielgruppe der "Urban Millennials" und erscheint künftig alle zwei Monate. Was Jérôme Boateng dabei besonders am Herzen liegt: "Ich wäre nichts ohne meine Familie, meine Freunde und Fans – ihnen möchte ich mit Boa etwas zurückgeben: Ein Magazin, das meine Leidenschaft für Mode, Sport und Musik vermittelt."


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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