Anzeige

Online-Audio
Webradionutzung steigt weiter - 13 Prozent Plus in Q4

Die aktuelle Webradio-Erfassung verzeichnet für die Onlineradionutzung im vierten Quartal des vergangenen Jahres ein zweistelliges prozentuales Wachstum. Dabei ist nicht nur Spotify beliebt, sondern auch die ARD.

Text: W&V Redaktion

4. März 2020

Die Webradio-Nutzung in Deutschland steigt um 13 Prozent - mobile Nutzung inklusive.
Anzeige

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) legt mit der MA 2020 IP Audio I die vierte Erhebung der Webradiozahlen für 2019 vor. Insgesamt stieg im vierten Quartal 2019 die Webradionutzung um 13 Prozent an auf 362 Millionen Sessions. Eine Session wird mit knapp 60 Minuten angesetzt.

Stark wuchsen die Simulcast-Abrufe, sprich die Radioprogramme im Netz: Ein Plus von 20 Millionen Sessions. Prozentual legten vor allem die Online-Audio-Angebote zu - Hörangebote, die nur für das Netz produziert werden. Hier liegt das Wachstum bei 14 Prozent auf insgesamt 32 Millionen Sessions.

Spotify gewinnt um zwölf Prozent

Die meisten Abrufe hat wenig überraschend und wie gehabt der Streaming-Dienst Spotify. Die Spotify-Sessions stiegen um zwölf Prozent auf insgesamt knapp 134 Millionen Sessions. Damit toppt Spotify auch alle Radio-Kombis.

ARD Webradio gesamt erreicht 102 Millionen Abrufe (plus 14 Prozent) während die Kombi von RMS Online Audio auf 106 Millionen Sessions (plus 15 Prozent) kommt.

Antenne Bayern hat die meisten Simulcast-Abrufe als Privatsender

Antenne Bayern erzielt mit seinen Simulcast-Abrufen gut neun Millionen Sessions und ist damit der größte Simulcast-Stream eines Privatradios. „Wir sind bereits sehr zufrieden mit unserer digitalen Reichweitenentwicklung. Dennoch müssen wir uns noch enorm steigern, um den zukünftigen digitalen Herausforderungen gewachsen zu sein", sagt Geschäftsführer Felix Kovac.

Er will in diesem Jahr gezielt in den Ausbau der digitalen Reichweite investieren. "Hierfür bauen wir derzeit eine zentrale Stream- und Podcast-Unit auf, die spätestens ab Mitte des Jahres ihre Arbeit aufnehmen soll“, so Kovac.

Anzeige