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Rettung für die Filmtheater
Weischer.Cinema will den Kinos helfen

Im Rahmen der Kampagne #hilfdeinemkino können Werbungtreibende Spots buchen, die dann vom Publikum auf Laptop oder Smartphone gesehen werden. Filmfans können auch direkt spenden.

Text: W&V Redaktion

27. März 2020

Die Kinos bleiben leer - Weischer will den Betreibern nun helfen.
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Die Kinobranche gehört derzeit zu den Wirtschaftszweigen, die von der Corona-Krise heftig betroffen sind: verschobene Filmstarts, geschlossene Kinos, beunruhigte Mitarbeiter. Vor allem kleinere Lichtspielhäuser treffen die wirtschaftlichen Einbußen hart. 

Zur Unterstützung startet Vermarkter Weischer.Cinema jetzt die Kampagne #hilfdeinemkino. Im Rahmen der Aktion können Werbungtreibende Spots buchen und damit die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Kinos verhindern. Filmfans können auf der dazugehörigen Website direkt spenden.

Die im Kino gebuchten Spots kann der User dann allerdings nicht im Kinosaal, sondern nur zu Hause auf dem Laptop oder auf seinem Smartphone ansehen. Dazu muss er auf der Landingpage Hilfdeinemkino.de sein Lieblingskino anklicken, woraufhin die gebuchten Spots starten.

Den Preis bestimmt der Kunde

Der Werbungtreibende kann selbst entscheiden, wie viel er bezahlen möchte, mindestens jedoch 0,025 Euro pro View - das entspricht einem Tausendkontaktpreis von 25 Euro. Der größte Teil des Betrags fließt direkt an die jeweiligen Kinos.

Zu den ersten Kunden, die diese Aktion unterstützen, zählt die Molkerei Müller. Für die Marke Müllermilch hat die Molkerei Spots im Wert von einer Million Views gekauft. Außerdem ist die Versicherungskammer Bayern als Kino-Neukunde mit dabei.

Privatpersonen können ihr Lieblingskino direkt mit einer Spende unterstützen. Dazu müssen sie auf der Website ihr Kino anklicken und den Spenden-Button aktivieren. Anschließend geben sie die Höhe ihres Spendenbetrags an. Der Transfer wird über PayPal abgewickelt.

Die Botschaft kommt an

Die Idee für die Kampagne entstand bei Weischer.Cinema und wurde innerhalb von fünf Tagen im eigenen Haus umgesetzt. Die Botschaft "Stay Home und guck‘ Werbung" kommt beim Publikum bislang gut an: Innerhalb der ersten 48 Stunden wurden die hinterlegten Spots von rund 66.000 Usern mehr als 290.000 Mal geklickt.

Jetzt hofft der Vermarkter, dass sich viele Werbungtreibende und Kinofans mit den Kinos solidarisch zeigen, in den Sälen ihrer Wahl Spots buchen oder spenden. "Wir feiern die Leinwand und wir lieben einfach den Ort Kino", sagt Stefan Kuhlow, CEO von Weischer.Cinema. "Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass die wirtschaftlichen Folgen der CoronaKrise für die Kinobetreiber ein wenig abgemildert werden."

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