Anzeige

Bunte Beauty Days
Wie "Bunte" zur Bühne wird

Burda treibt alternative Geschäftsmodelle voran. Jetzt setzt das Medienhaus auf die Expansion einer Schönheitsmesse, die erstmals zusätzlich in Düsseldorf stattfindet.

Text: W&V Redaktion

15. März 2019

Boris Entrup bei den Bunte Beauty Days 2017
Anzeige

Ein bisschen fühlt sich diese Idee so an, als würde man durch die Zeitschrift "Bunte" spazieren gehen können. Zwischen redaktionellen Inhalten ebenso wie zwischen Anzeigen. Dieses Gefühl scheint es zu sein, das mit der Messe "Bunte Beauty Days" vermittelt werden soll.

Beauty Facts

Möglicherweise geht das Konzept auf. Zumindest verheißen das die Zahlen, die das Haus Burda nun veröffentlicht: In München, wo die Idee vor zwei Jahren geboren wurde, verdoppelte sich zuletzt die Besucherzahl auf 10.000 Gäste, rund 100 Unternehmen und Startups aus der Beauty-Branche stellen aus. Kein Wunder, dass am 15./16. Juni erstmals Düsseldorf mit den Schönheitstagen versorgt wird. Zum dritten Mal zeigt sich München am 26./27. Oktober von der schönen Seite.

Bühne frei

Eine Bühne voller Promis, Reicher und Schöner, so das Konzept, steht quasi für die journalistischen Inhalte. So entspricht der Eintrittspreis dem Copy-Preis eines Magazins. Die vielfältigen Aussteller entsprechen den Anzeigen. Vor Ort lassen sich Produkte ausprobieren und kaufen, 74 Prozent der Besucherinnen schlagen entsprechend zu, 21 Prozent legen mehr als 100 Euro auf den einen oder anderen Tresen.

Die Bunte Beauty Days sind ein schönes Beispiel dafür, wie die Kraft etablierter Marken, gerade auch aus dem Printbereich, für weitere Geschäftsmodelle übertragen werden kann. Ohne eine "Bunte" im Rücken wären Beauty Days sicher nicht so leicht durchführbar. Im Gegenzug strahlt so ein Event wieder auf die Medienmarke zurück.

Neue Erlösfelder

Das Burda-Management spricht nicht nur von "neuen Erlösfeldern", sondern von der Möglichkeit, "in direkten Kontakt mit der Leserschaft zu kommen" und "neue Zielgruppen zu erschließen." Hübsch formuliert. 

Anzeige