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How to (Corporate) Podcast...
Der richtige Hoster für jedes Bedürfnis

Warum sollten auch Markenpodcasts nicht auf einen Hoster verzichten und was genau macht ein Hoster eigentlich? Diese Fragen beantwortete Podigee-CEO Mati Sojka im gemeinsamen Clubhouse-Talk von W&V und Achtung.

Text: W&V Redaktion

12. März 2021

Pünktlich zur neuen "Behind the pod"-Folge gibt es eine Clubhouse-Diskussion.
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Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, einen Unternehmenspodcast aufzusetzen, steht zwangsläufig irgendwann vor der Frage, welcher Hoster der geeignete ist. Um diese Frage gut zu beantworten, muss jedoch zunächst einmal klar sein, wofür ein Hoster überhaupt gut ist. Dieser Frage gingen Felicia Mutterer, Geschäftsführerin von Achtung Broadcast, und W&V-Redakteurin Lena Herrmann bei einer Clubhouse-Diskussion nach. Als Gesprächspartner stand Mati Sojka, CEO von des deutschen Hoster Podigee, zur Verfügung.

Die drei wichtigsten Jobs eines Hosters: RSS, Webplayer, Zahlen

Was genau macht eigentlich ein Hoster - war die Frage, um die es zunächst ging. "Ein Hoster erstellt zunächst mal einen RSS-Feed", sagte Sojka. Dabei handelt es sich um ein Dateiformat, mit dem alle wichtigen Informationen an die Plattformen geschickt werden. So werden Titel der Folge, Bild, die Beschreibung und die Audio-Datei transportiert und somit den Hörer:innen zugänglich gemacht. Mithilfe des Hosters kann der Creator des Podcasts seinen Content einmalig hochladen und muss ich dann nicht mehr um die Distribution auf die verschiedenen Plattformen kümmern.

Neben der Distribution ermöglicht der Hoster zudem die Einbindung des Podcasts über einen Webplayer, den jedes Unternehmen und jeder Podcaster auf seiner eigenen Webseite erstellen kann. Diese Funktion ist vor allem auch für Marken und Firmen sinnvoll, die ihren Corporate Podcast auf der eigenen Seite zum Abspielen und Anhören bereitstellen wollen. So gewinnt das Unternehmen noch deutlich an Traffic auf der eigenen Seite.

Dritter Vorteil eines Hosters sind die Daten, die der Hoster zur Verfügung stellt und mit denen der Erfolg eines Podcasts gemessen werden kann. Noch sind diese Daten oft sehr technischer Natur, denn die meisten Daten erheben die Plattformen. Und die wiederum sind nicht bereit, ihr Wissen unbedingt zu teilen. Insofern ist es wichtig, dass der Hoster eine gute Beziehung zu den Plattformen unterhält. Zudem sollten sich Podcaster und auch werbungtreibende Unternehmen die Frage stellen, ob sie mit einem Hoster zusammenarbeiten wollen, der sich dem einheitlichen und strengen IAB-Standard unterwirft.

Zusätzliche Features zur Abgrenzung von anderen Hostern

Zudem positionieren sich die Hoster durch zusätzliche Features wie die Möglichkeit, Podcasts auf Social Media einzubinden. Zudem hat ein deutscher Hoster wie Podigee die Möglichkeit, den Podcastern durch die Beachtung der DSGVO den Unternehmen Rechtssicherheit zu bieten.

Seit 2013 ist Podigee auf dem Markt, seit 2016 erlebt der deutsche Podcastmarke nach der Auffassung von Sojka einen regelrechten Boom. In den vergangenen zwei Jahren hat er bemerkt, wie auch Unternehmen massiv in das Thema investieren und über Corporate Podcasts nachdenken. "Wir stecken noch in den Kinderschuhen", sagt Sojka. Doch denen wird die Branche bald entwachsen sein. In zwei bis drei Jahren, so schätzt er, sei das Thema ein ganzes Stück weiterentwickelt und somit auch professioneller aufgestellt.


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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