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Hörtipp der Woche
Deutschlandfunk Nova: "Eine Stunde History" bildet weiter

Mit dem Geschichts-Podcast "Eine Stunde History" gelingt dem Radiosender Deutschlandfunk Nova ein Format, das viel mehr ist, als nur eine lehrreiche Geschichtsstunde. Der Podcast strotzt vor guten Ideen.

Text: W&V Redaktion

17. März 2021

Woche für Woche greift sich der Sender Deutschlandfunk Nova ein neues historisches Thema und beleuchtet es.
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Wissensvermittlung ist für viele Menschen ein wichtiges Argument für das Hören von Podcasts. Doch die Inhalte müssen im Idealfall leicht zu konsumieren sein - schließlich soll der Lieblingspodcast nicht nur auf dem Sofa hörbar sein, sondern auch beim Autofahren, Joggen oder Spazieren gehen. Und das geht nur, wenn er eine gewissen Leichtigkeit verströmt. Noch dazu geht der Trend immer mehr hin zum "Infotainmant", also Informationen, die zugleich unterhaltsam dargereicht werden.

Infotainment in Perfektion

Genau in diese Kerbe schlägt der Podcast "Eine Stunde History" des Senders Deutschlandfunk Nova. Woche für Woche greifen sich die Macher des Formats ein konkretes geschichtliches Ereignis heraus und gehen tief rein in das Thema. Gleichzeitig ist das Format unterhaltsam. Und das liegt vor allem an der wirklich kreativen Aufbereitung und den vielen verschiedenen und abwechslungsreichen Formaten innerhalb des Podcasts.

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Zum einen ist das der Experte. Immer mit einem kleinen Sound-Erkennungszeichen wird Matthias von Hellfeld als Geschichtsexperte eingeführt. "Aus den prallgefüllten Schatzkammern der Menschheitsgeschichte" heißt es dramatisch, bevor von Hellfeld seinen Auftritt hat. Das mag effekthascherisch wirken. Letztendlich führt es aber zu einer Gliederung innerhalb der Folge. Und es sorgt dafür, dass die Zuhörer:innen aufhorchen.

Hohes Tempo und viel Abwechslung sorgen für Unterhaltung auf höchstem Niveau

Dem informativen Gespräch zwischen von Hellfeld und Host Markus Dichmann folgt dann ein Abschnitt, der die Geschichte lebendig werden lassen soll. Und das gelingt hervorragend. Entweder spielen die Macher des Podcasts Audiodateien von Reden oder ähnliches ein. Oder, wo es aufgrund der fehlenden Technik, nicht möglich ist, werden schriftliche Dokumente eingesprochen. Dazu kommen reportagige Elemente, die die Geschichte so lebendig wie möglich werden lassen - notfalls auch nachgespielt.

Und dann sind da noch Experten, die sich explizit mit dem jeweiligen Thema beschäftigt und auseinandergesetzt haben und die die richtige Einordnung geben und Tragweite der Geschehnisse eindrucksvoll vermitteln können. Dieser Abwechslungsreichtum sorgt dafür, dass die einzelnen Folgen wunderbar leicht daher kommen. Auch wenn sie das ganz große Rad der Geschichte drehen und wirklich tief gehen. Hohes Tempo und viel Abwechslung sorgen für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Und selbst Folgen, die auf den ersten Blick vermeintlich nicht interessieren, werden so zu ganz großen Lehrstücken.

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Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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