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W&V-Podcast
Our Job to be done: Zukunftsfähigkeit und Würde

Our Job to be done: Wenn wir über die Themen Zukunftsfähigkeit und Würde sprechen, sagt Jeanette Hagen, müssen wir dorthin schauen, wo es am schmerzhaftesten ist: zum Flüchtlingslager Moria.

Text: W&V Redaktion

12. Mai 2021

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Die Nachrichtenlage in Deutschland ist seit Monaten eindeutig: Ein kleines Virus beherrscht die Schlagzeilen, das Land streitet über die richtigen Maßnahmen zur Abwehr und Bekämpfung. Während wir so sehr mit uns selbst beschäftigt sind, verlieren wir das schreckliche Schicksal anderer schnell aus den Augen. 

Noch immer sitzen abertausende Menschen, alte und junge, Männer, Frauen und Kinder unter unfassbar erbärmlichen und lebensbedrohlichen Bedingungen in Lagern auf der griechischen Insel Lesbos fest: Moria, erst abgebrannt, dann wieder aufgebaut.

Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, genau dorthin zu schauen, wo das Leid noch größer ist, als in unseren Lockdowns. Weil es wichtig ist zu verstehen, wenn wir über Zukunftsfähigkeit und Würde sprechen, genau dorthin zu blicken, wo diese bedroht ist. Und zu erkennen: Was können wir konkret beitragen? Und: Wo sind uns die Hände gebunden? 

Die Podcastfolge wird als Takeover moderiert von Marc Frey (Leadership & Transformation Evangelist).

Jeannette Hagen ist Journalistin und Autorin aus Berlin. Mehrfach hat sie die Lager in Griechenland besucht. Die Gleichgültigkeit, mit der viele Menschen dieser humanitären Katastrophe gegenüber stehen, hat sie auf die Suche nach den tieferen Ursachen in unserer Gesellschaft gehen lassen. Unter anderem ist daraus ihr Buch "Die leblose Gesellschaft: Warum wir nicht mehr fühlen können" entstanden.

Prof. Dr. Gerhard Trabert ist Arzt in Mainz. Wiederholt war der Mediziner und Sozialpädagoge auf Lesbos im Einsatz, zuletzt im November 2020. Er kennt die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in Moria, insbesondere die Lage der physisch und psychisch gehandicapten Menschen dort. Trabert ist zudem Begründer des Vereins "Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.", der sich u.a. auch um die medizinische Versorgung Obdachloser kümmert.

Alea Horst ist freiberufliche Fotografin, die mit ihren Bildern aus Krisengebieten wie etwa Lesbos, Syrien oder Bangladesh den Menschen dort ein Gesicht und eine Stimme gibt. Diese Bilder sind eine Mahnung an uns, hinzuschauen. Alea verfolgt damit das Ziel, diesen Menschen ihre Würde zurückzugeben.

Dieser Podcast behandelt folgende Fragen:

- Warum müssen wir nach Moria blicken, wenn wir über Würde und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sprechen?

- Woran erkennen wir anhand der Lebenssituationen in Moria, wie sich Würde und Empathie in unserer Gesellschaft entwickelt? 

- Was kann jeder von uns konkret dazu beitragen, dass sich die Situation in Moria verbessert?  

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

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Autor: Johannes Ceh

Als Gründer der Social Impact Initiative "Our Job To Be Done" ermutigt Johannes Ceh zu einem konstruktivem Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit. Er unterstützt Entscheider, technische und organisatorische Herausforderungen aktiv zusammen mit ihren Mitarbeitern und Kunden anzugehen und befähigt zu einem gemeinsamen lösungsorientierten Handeln. Teams werden "on the job" in ihren Kompetenzen gestärkt. Aus kurzfristigem Erfolg wird nachhaltige Wertschöpfung.

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