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Podcast als Social Media-Format
Paris Hilton steigt ins Podcast-Geschäft ein

Mit einer neuen Firma, ihre eigenen Show und einem neuen Format, das das Thema Podcast näher an Social Media heranführt, will das It-Girl und die Geschäftsfrau Paris Hilton den Podcast-Markt aufmischen. 

Text: W&V Redaktion

9. Februar 2021

Paris Hilton podcastet jetzt auch - und erfindet gleich ein neues Format
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Am 22. Februar ist es so weit. Dann geht "This is Paris" das erste Mal live - ein Projekt, mit dem die Hotelerbin, Social-Media-Queen und It-Girl Paris Hilton in das Geschäft mit Podcasts einsteigt. So weit so gut und die Sache, über die die "New York Times" gerade berichtet hat, wäre nicht so spannend, wenn es nur ein weiterer Celebrity-Talk in Podcast-Form wäre. Doch Paris Hilton hat etwas anderes vor. Die Frau, die in den Nullerjahren das Thema Social Media quasi mit erfunden hat und von sich behauptet, das Selfie erfunden zu haben, tritt an, um das Podcast-Geschäft zu revolutionieren.

"Ich war immer eine Innovatorin und ein First Mover, wenn es um Themen wie Reality TV, Social Media, DJ-ing ging und ich glaube daran, dass Voice und Audio das nächste Grenzland ist, das es zu entdecken gilt", sagt sie in einem Interview.

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Ein neues Format für Werbung aber auch Zeit für die Fans

In ihrem Podcast wird sie ein Format einführen, dass sie selbst "Podpost" nennt. Dabei handelt es sich um kurze Beitrge zwischen einer und drei Minuten, die im Tonfall einem Social-Media-Post ähneln. Der eigentlich "This is Paris"-Podcast dauert bis zu 45 Minuten pro wöchentlicher Episode, doch sollen die Podpost zwischen dem Launch zweier Folgen erscheinen und die Community so bei der Stange halten.

Über die Art und Weise, wie die kleinen Audio-Schnipsel Geld einbringen, hat Hilton auch schon nachgedacht. Neben Produktempfehlungen unter dem Titel "That's hot" soll es unter der Rubrik "Loves it" kulturelle Empfehlungen geben. Außerdem ist die Rubrik "This is my hotline" geplant, in der Hilton auf Voice Messeges ihrer Fans und Follower antwortet. Konkrete Werbepartner erfährt die Öffentlichkeit derzeit noch nicht.

40 Millionen Follwer als potenzielle Kunden

"Ich glaube daran, dass das eine andere Form von Social Media ist", sagt Hilton, die 40 Millionen Follower auf diversen Social-Media-Plattformen hat. Der Podcast soll eine Mischung aus persönlichen Geschichten sowie Gesprächen mit Familie, Freunden und anderen Promis sein. Das Format soll das Aushängeschild 

"This is Paris" entsteht in Zusammenarbeit mit iHeartMedia, einem Radio-Giganten, der einer der größten Podcast-Hoster in den Vereinigten Staaten ist. Mehr als 750 Podcasts hat das Unternehmen im Angebot und kann 22 Millionen Downloads pro Monat vorweisen. Weitere Shows mit dem It-Girl sollen von Hiltons eigener Firma London Audio in Zusammenarbeit mit iHeartMedia entstehen. Die verschiedenen Shows, die nicht immer von Hilton gehostet werden, kommen in den kommenden drei Jahren.

Der Name "This is Paris" kommt von einer Youtube-Dokumentation aus dem vergangenen Jahr. In dem Film, der fast 20 Millionen Mal angeschaut wurde, distanziert sich die bald 40-Jährige nicht nur von dem Glamour Girl vor 20 Jahren, sie berichtet auch, dass sie als Schülerin eines Internats missbraucht worden ist. Den Podcast nahm sie bei sich zu Hause in einem eigens gebauten Studio auf.


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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