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Streaming-Plattform
Spotify: Pläne für Podcaster und Barack Obamas Format

Das schwedische Unternehmen Spotify ruht nicht. In einem digitalen Live-Event berichtet die Führungsriege von Spotify, was die Schweden vor haben. Für Podcaster soll es eine Reihe spannender Angebote geben.

Text: W&V Redaktion

22. Februar 2021

Bruce Springsteen und Barack Obama sprechen im Podcast "Renegades" miteinander.
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Mit Wordpress geht Spotify eine Kooperation ein.

Die schwedische Musikstreaming-Plattform Spotify veröffentlicht in einem digitalen Live-Event die Pläne für die Zukunft und zieht eine Resümee über die vielen Akquisen der jüngsten Vergangenheit. Eines der größten Podcast-Highlights: Barack Obama und Bruce Springsteen sprechen im neuen Originals Podcast "Renegades: Born in the USA" über ihr Leben miteinander. Die Deutsche Telekom ist mit ihrer Initiative „Gegen Hass im Netz“ exklusiver Partner des Spotify Original Podcast in Deutschland. 

Der Kauf von Anchor ist für Podcaster relevant

Für Podcaster spielt vor allem der 2019 erfolgte Kauf von Anchor eine wichtige Rolle. Mit dem Tool, dass die Erstellung von Podcasts ermöglicht, können seit dem vergangenen Jahr Podcasts und Musik miteinander verbunden werden. Das bedeutet für Podcaster vor allem, dass sie Musiktitel verwenden können ohne die Verletzung von Urherberrechten befürchten zu müssen.  

Spotify lässt ab sofort mehr Interaktion mit den Usern zu.

Jetzt weitet Spotify die Möglichkeiten aus und startet eine Kooperation mit Wordpress. So haben die Podcaster die Möglichkeit, Texte von ihrem Blog, der mit Wordpress erstellt wurde, direkt via Anchor in den Podcast zu integrieren. Zudem gibt es künftig auch die Möglichkeit, Videos mit Podcasts zu verlinken, um sowohl Audio- als auch Video-Inhalte zu ermöglichen. Zudem bietet Anchor den Macher:innen von Podcast die Möglichkeit, in eine direkte Kommunikation mit ihren Fans zu kommen. So sind beispielsweise Q&A direkt unter den Podcasts möglich, um Fragen und Anregungen der Hörer:innen zu integrieren.

Spannende Insights für Werbungtreibende

Auch das Thema Werbung in den Podcasts spielt eine große Rolle für Spotify. So weiten die Schweden die Einheit Spotify Ad Studios, die Einheit, die sich um die Vermarktung der Musikalben seit ein paar Jahren kümmert, auch auf die Podcasts aus. Durch den Kauf von Megaphone im Herbst des vergangenen Jahres bietet Spotify jetzt den Werbungtreibenden die Möglichkeit, die Hörer:innen besser zu lesen. Mit der Einheit Spotify Audience Network sollen die Werbungtreibenden genau wissen, wie und wo sie ihrer Botschaften platzieren wollen und können.

Spotify Audience Network – ein Marktplatz für Audio-Werbung – ermöglicht es  Werbungtreibenden jeder Größenordnung, mit Hörer:innen zu kommunizieren, die Spotify Original und Exclusive Podcasts, Podcasts via Megaphone oder Anchor sowie über das werbefinanzierte Angebot ihre Musik konsumieren. Spotify bietet Marken damit die Möglichkeit, ein Publikum bis in den dreistelligen Millionenbereich zu erreichen – sowohl direkt auf der Plattform als auch außerhalb. Das Spotify Audience Network befindet sich in der Frühphase und wird in den kommenden Monaten ausgebaut.

Möglich gemacht hat das eine Veränderung im Hörer:innen-Verhalten: So hat Spotify dafür gesorgt, dass Podcasts weniger downgeloadet werden und stattdessen Streaming eine größere Rolle spielt. Damit gibt es die Möglichkeit, die User und ihre Verhalten besser zu verstehen

Die deutschen Neuerungen hat Spotify DACH in einem Gespräch mit Saruul Krause-Jentsch vorgestellt. Wie sie aussehen, lesen Sie hier.

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Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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