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Bewegtbild
BMW inszeniert Jahres-PK als virtuelles Event

Bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz von BMW gab es alles andere als schnöde Zahlen. Realisiert von Bavaria Communications sollte die PK eher den Charakter einer Liveshow oder TV-Sendung bekommen. 

Text: W&V Redaktion

21. April 2021

Die Bilanz-PK von BMW war eine Show - wenn auch virtuell.
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Eine Jahrespressekonferenz, die auch noch virtuell stattfindet? Klingt nicht nach der großen Show, doch BMW hat in diesem Jahr genau das gemacht und mit Unterstützung aus dem TV-Entertainment-Segment eine echte Show auf die Beine gestellt. Realisiert und umgesetzt wurde das Event von dem Münchner Produktions- und Dienstleistungsunternehmen Bavaria Film, das seine Aktivitäten im Corporate-Segment verstärkt hat und neuerdings den Bereich enger mit dem Storytelling aus der nicht-fiktionalen TV-Unterhaltung verzahnt. Hierzu werden in der für den Corporate-Bereich bisher zuständigen Tochtergesellschaft Bavaria Film Interactive (BFI) diverse Veränderungen vorgenommen: Innerhalb des Bavaria Film Konzerns wird die BFI als 100%-ige Tochtergesellschaft unter die Bavaria Entertainment gehängt. Zukünftig werden beide Gesellschaften von der personenidentischen Geschäftsführung Alessandro Nasini und Arne Merten geleitet. Nach 20 Jahren wird die Firmierung Bavaria Film Interactive ab dem 1. April 2021 in Bavaria Communications geändert.

Erstes Großprojekt

Die Jahres-PK der BMW Group war das erste Großprojekt der Bavaria Communications. Das Event fand in einer Kulisse in der BMW Welt München statt, die aus einem hochwertigen Realset mit Bühne sowie aufwändiger LED-Technik, mehreren Kameras und moderner Lichttechnik bestand. "Ziel war es, die klassischen Bausteine einer Jahrespressekonferenz zu einer in sich geschlossenen Dramaturgie mit klaren Kernbotschaften im Charakter einer Liveshow oder TV-Sendung weiterzuentwickeln", sagt Markus Niederreiter, der seit 15 Jahren bei der Bavaria Bewegtbild-Content für die BMW Group produziert. "Wichtig war dabei, die gebotene faktische Sachlichkeit in der Kommunikation beizubehalten und gleichzeitig die behandelten Themen emotional aufzuladen, sodass am Ende eine intellektuell und emotional erfahrbare Gesamt-Story im Sinne der Botschaften von BMW stand."

Künftig möchte die Bavaria Communications stärker mit Kunden aus der Industrie zusammenarbeiten, die nächsten Projekte seien bereits in Planung. "Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit müssen sich Unternehmen heute genau fragen, wie sie ihre Botschaften erfolgreich vermitteln. Dies gelingt bestmöglich über emotionales Storytelling, bewegte und bewegende Bilder", sagt Geschäftsführer Alessandro Nasini.

 


Autor: W&V Redaktion

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