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VR auf dem Parkplatz und Bodyscans für den perfekten Schuh
Das erwarten Kunden in Zukunft

Wir sind mitten in der Experience Economy. Aber wie wird sich das Thema Kundenerlebnis entwickeln und was erwarten Shopper in 2020 und darüber hinaus von Händlern und Marken?

Text: W&V Redaktion

25. November 2019

Was erwarten Kunden morgen?
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Aus Einkauf wird Erlebnis - in den vergangenen Jahren sind die Erwartungen der Kunden an das Kundenerlebnis stark gestiegen, und die Spirale dreht sich weiter nach oben. Wie soll das weitergehe und wie sehen die Kundenerwartungen in der Zukunft aus? Wie können Händler und Marken die steigenden Erwartungen erfüllen und im besten Fall übertreffen? Um diese Fragen zu beantworten, stellt der "Trendreport Zukunft der Shopper Experience" 15 Shopper-Trends für 2020 und darüber hinaus vor, die zeigen, wohin die Reise geht.

Seit dem Aufkommen der Experience Economy ist viel passiert. Für die große Mehrheit der Kunden ist die Shopper Experience mittlerweile ebenso wichtig wie das Produkt selbst. Doch mit 08/15-Erlebnissen geben sie sich nicht zufrieden. Ihre Maßstäbe sind gestiegen, aber: Was heute innovativ und kreativ erscheint, kann morgen schon ein alter Hut sein. Die Trends unter anderem: 

- "Die Welt als virtuelle Shoppingmall": Menschen werden zu Dauershoppern, die durch Smartphone und Internet rund um die Uhr einkaufen können - überall, wo sie möchten. Auf ihre situativen und kontextuellen Konsumbedürfnisse muss sich der Handel adäquat einstellen.

- "Das Streben nach Individualität": Die Shopper suchen nach dem Überraschenden und Außergewöhnlichen, das sie von anderen abgrenzt. Individualisierte Massenfertigung reicht da längst nicht mehr aus. Gesucht wird nach hyperpersonalisierten und individuell angepassten Angeboten, die auf einem tiefen Verständnis des unbewussten Ichs basieren.

- "Schnell, einfach und bequem einkaufen": Gleichzeitig muss Einkaufen zu einem stressbefreitem Erlebnis werden, da jeder immer weniger Zeit hat. Dabei sind die Shopper, insbesondere Millenials, offen gegenüber neuen Technologien wie z.B. dem Iris Scan. 

- "Shoppen als statusrelevantes Erlebnis" - auch Status und Besitz verändern sich: moralisch-ethisch korrektes Verhalten wird wichtiger, Erlebnisse wie Reisen, Wellness, Fitness, Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung. Zero Waste und Klimaschutz spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Neue digitale Technologien, wie Gesichtserkennung und KI-gesteuerte Automation sollen den Einkauf auch im Laden vereinfachen und beschleunigen.

- "Shopping ohne schlechtes Gewissen": Der Wunsch der Konsumenten nach einem ökologisch nachhaltigen Lebensstil richtet sich nicht mehr nur gegen verschwenderische und umweltschädliche Konsumgüter. Er wird auch auf die Shopper Experience selbst übertragen. Das heißt: Die Konsumenten erwarten von Händlern und Marken innovative Lösungsansätze, die ihnen ein Shopping-Erlebnis ohne Reue ermöglichen.

- Auch "Der Wunsch nach Unterhaltung und Belohnung" ist einer der Megatrends in Sachen Shopping der Zukunft. Durch die Integration von Spiel-Elementen, die die Kluft zwischen imaginären Welten und realem Leben überwinden, können Ladenräume zu Erlebnisräumen werden, in denen Fantasiewelten Wirklichkeit werden.

Dazu bringt die Studie zahlreiche Best Cases von Vorreitern aus der ganzen Welt, zum Beispiel Virtual Reality auf dem Parkplatz, AR-Scans für den perfekten Sportschuh, In-Store-Skateparks und vieles mehr.  

Für den Trendreport hat die Agentur PudelsKern weltweit neue und aufkommende Shopper-Trends beobachtet, analysiert und bewertet. Hier gibt es alle Ergebnisse.

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