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Studie
Weihnachtseinkäufe: Am liebsten im Laden

Auch wenn es oft an der Experience mangelt: Die Deutschen kaufen ihre Geschenke am liebsten stationär. Allerdings kommt dabei auch immer öfter das Smartphone als Shoppingbegleitung zum Einsatz.

Text: W&V Redaktion

31. Oktober 2019

42 Prozent wissen noch nicht, was sie schenken.
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Auch wenn 42 Prozent der Deutschen noch nicht wissen, was sie schenken möchten - oder vielleicht gerade deswegen: Ihre Weihnachtseinkäufe erledigen die Deutschen nach wie vor am liebsten im stationären Handel. 63 Prozent der Verbraucher stöbern bevorzugt in einer Geschäftsstelle vor Ort, aber: Es recherchieren fast genauso viele Menschen im Internet mithilfe von Suchmaschinen oder auf Händler-Websites nach dem passenden Geschenk. Das sind Ergebnisse einer Studie von Periscope by McKinsey, für die 2.500 Verbraucher in Deutschland, Großbritannien, Kanada und den USA befragt wurden.

Auch Angebote und Werbung von Einzelhändlern beeinflussen die Entscheidungsfindung der Konsumenten bei ihren Weihnachtseinkäufen. In Deutschland sind Promotion-E-Mails ganz klar der bevorzugte Kanal: 42 Prozent der Konsumenten geben an, offen für Angebote und Informationen zu sein, die sie per E-Mail erhalten, gefolgt von Coupons (36 Prozent ) und Fernseh- oder Printwerbung (27 Prozent).  

Die Weihnachtseinkäufe erledigt die Mehrheit (58 Prozent) aller befragten deutschen Konsumenten sowohl online als auch offline, in den USA ist der Anteil der Multikanal-Shopper mit 63 Prozent etwas größer. Dafür geben mit 28 Prozent mehr Deutsche an, nur oder überwiegend online einzukaufen, in den USA verlassen sich nur 19 Prozent überwiegend auf das Online-Shopping.Weniger als 14 Prozent der Deutschen und 16 Prozent der US-Amerikaner kaufen überwiegend oder ausschließlich im stationären Einzelhandel ein.

Jeder zweite deutsche Befragte fühlt sich beim Weihnachsteinkauf gestresst - was nicht zuletzt an der mangelnden Customer Experience liegt: Die größten Stressfaktoren sind neben fehlenden Ideen (42 Prozent) die schlechte Auffindbarkeit bestimmter Produkte (fast 37 Prozent der Befragten geben dies an), lange Schlangen und Gedränge in den Geschäften (31 Prozent).

Deutsche geben im Vergleich wenig aus

Nach ihrem Budget für Weihnachtseinkäufe gefragt, sind die deutschen Verbraucher im internationalen Vergleich eher zurückhaltend: 14 Prozent der Befragten sagen, dass sie weniger als 100 USD investieren wollen. Zum Vergleich: In den USA geben nur 6 Prozent  so wenig aus. Die Mehrheit der Deutschen (knapp 64 Prozent) plant, zwischen 100 und 300 USD auszugeben, während die Mehrheit der US-Amerikaner (44 Prozent) 500 USD oder mehr ausgeben will.

Auch das Smartphone wird beim Weihnachtsshopping gerne genutzt: 42 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland verwenden sie für Preisvergleiche mit Wettbewerberprodukten, 27 Prozent wollen sich über ihr Smartphone eingehender über ein Produkt informieren, weitere 27 Prozent nutzen es für die Suche nach Rabatten oder Gutscheinen.

Digital gestützte Einkaufserlebnisse in Filialen sind der Befragung zufolge besonders für Verbraucher zwischen 18 und 39 interessant. Für sie sind mobile POS, digitale Anzeigen mit Produktinformationen, Selbstbedienungskassen und Angebote über ihr Smartphone wichtige Elemente, die ein bequemes und einheitliches Kauferlebnis ausmachen.

Hier gibt es die Studie zum Download.

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