Anzeige

Snap-Studie
6 vs. 15 Sekunden: Wie lang sollten Video-Ads sein?

Eine neue Studie von Snap, Magna und PPG Media Lab hat untersucht, welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Video-Längen haben. Dafür wurden die Formate ausführlich einander gegenübergestelt und verglichen.

Text: W&V Redaktion

22. Dezember 2020

Zählt jede Sekunde? Kommt darauf an, zeigt eine Studie.
Anzeige

6 Sekunden oder 15? Das ist die große Frage, die sich Forscher von Snap, Magna und IPG Media Lab für ihre neue Studie gestellt haben. Dafür wurden kurze Video-Spots u.a. von Clinique, Mini und Lego getestet, um die Effekte der unterschiedlichen Längen auf verschiedenen Plattformen hinsichtlich Effektivität und Wirkung herauszufinden. Die Studie mit dem Titel "Does Every Second Count? Planning Ad Lengths Across Platforms", zeigt, dass es einige Mythen gibt, was die Längen der Videos betrifft - und möchte damit aufräumen.

Hieß es früher, besonders kurze Ads würden zwar in Sachen Aufmerksamkeit punkten, dafür aber weniger überzeugend sein, fand man nun heraus, dass sowohl kurze als auch längere Videos die Kaufentscheidung beeinflussen können. Der Grund: Die Inhalte und Umsetzung kurzer Videos würden immer hochwertiger, heißt es bei Snap. 

Weitere Ergebnisse: 6-Sekünder überzeugen heute ebenso wie längere Ads, je nach Marke erreichten beide Formate nahezu identischen Steigerungen von Markenpräferenz und  Kaufabsicht. Beide Formate wirkten besser im mobilen Bereich, und dabei vor allem innovativ und spannend. Aber: Welche Länge optimal ist, hängt vor allem von der Plattform ab. Auf Snapchat etwa wurden 15-Sekünder seltener übersprungen und waren dadurch einprägsamer, 6-Sekünder konnten dafür schneller überzeugen. Auf anderen Plattformen, wo Werbung häufiger übersprungen wird, zeigten sich die kurzen Spots als effektiver. Ist Skippen nicht möglich und die Inhalte eher linear, wirkten 15-Sekunden-Anzeigen stärker.
 
Für die Studie wurden 7.700 Verbraucher befragt. Hier geht's zum Report.
 


Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.

Anzeige